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39 Konstruktionsparameter

die fundamentalen Deskriptoren zur Definition beliebiger Konstruktionswidersprüche, wie z.B. Festigkeit und Gewicht.
(Quelle: http://baetriz.co.uk/glossary.htm)

Abfall

Unter Abfall bzw. Müll (schweizerisch auch: Kehricht, österreichisch auch: Mist) versteht man nicht mehr benötigte Überreste im festen Zustand, was Flüssigkeiten und Gase in Behältern einschließt. Chemische Rückstände werden auch als Abfallstoffe bezeichnet. Abfall kann auch falsches Material zur falschen Zeit am falschen Ort bezeichnen. Allgemeiner Grundsatz ist: „Vermeidung vor Verwertung vor Beseitigung“. Insgesamt hat aber die umweltverträglichere Möglichkeit Vorrang. Die rechtliche Einstufung des Abfalls ist insbesondere im Hinblick auf die weiteren Verwendungsmöglichkeiten und Sicherheits- und Transportvorschriften wichtig. Abfall wird in Deutschland durch das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW-/AbfG)[1] definiert. In diesem Gesetz und den zugehörigen Verordnungen stehen detaillierte Vorschriften zu Vermeidung, Verwertung und Ablagerung von Abfall.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Abfall)

Adaptoren

Adaptoren ziehen es vor, Dinge zu verbessern, ohne radikale Veränderungen vorzunehmen.
(InnoSupport: Supporting Innovation in SMEs. 4.1 Foundations of Generating Ideas. 2005. Download vom: 24 September 2008, archive.innosupport.net)

Agglomeration

Eine Agglomeration ist nach Definition der UNO von 1998 eine Kernstadt, die ein suburbanes Umland oder zumindest dicht besiedeltes Gebiet besitzt, das außerhalb der Stadtgrenzen liegt, aber direkt an sie angrenzt. Eine solche Agglomeration besteht aus einer oder mehreren Städten und ihren Vorstadtgemeinden (sog. Speckgürtel). Die Agglomeration entspricht also der „Stadt“ im rein geographischen Sinne, ohne Berücksichtigung von administrativen Grenzen.
Andere häufig verwendete Bezeichnungen für solch ein Gebiet sind Stadtregion und Ballungsraum/-gebiet. Zwar bezeichnen diese Ausdrücke im Wesentlichen das Gleiche, doch gibt es je nach Auslegung kleine Bedeutungsnuancen. So beinhaltet die Stadtregion im Gegensatz zu den weiter gefassten Begriffen Großregion, Metropolregion oder Wirtschaftsregion nicht deren ländlich geprägte periphere Teilräume, sondern nur die unmittelbare, dicht bebaute Umgebung der Kernstadt. Aber auch Siedlungen, die nicht direkt an die Kernstadt angrenzen, können zur Stadtregion gezählt werden, wenn der Großteil der Einwohner in der Kernstadt arbeitet.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Agglomeration)

Akzeptanz

Grenze, bis zu der Verbraucher und andere in der Wertschöpfungskette bereit sind, zu konsumieren oder ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen.
(Quelle: Jamie Anderson; Costas Markides, 2007, „Strategic Innovation at the Base of the Pyramid“)

Analyse industrieller Ökosysteme

Es handelt sich hier um die Analyse eines Netzwerks miteinander verbundener Unternehmenseinheiten (Lieferanten, Einzelhändler, Großhändler etc.) die zeigt, wie Entscheidungen oder Aktionen, die von einer Entität durchgeführt werden, alle anderen verbundenen Entitäten beeinflusst, sowohl innerhalb als außerhalb von Unternehmen.

Anreizsystem

Vielzahl materieller sowie immaterieller Stimuli, die vom Management eingesetzt werden, um im Rahmen der Gestaltung der Unternehmenskultur die Mitarbeiter zu höheren Leistungen zu motivieren bzw. Engagement für die Unternehmensentwicklung anzuerkennen. (Zimmer, Gerd, 2008)

ARIZ

(Algorithmus für erfinderische Problemlösungen) ist ein systematisches Procedere für Identifikation von Problemlösungen, die keine augenfälligen Widersprüche enthalten.
(Quelle: Dr. Prakash R. Apte. Introduction to TRIZ. Innovative Problem Solving)

Assozieren von ILE-Paaren

bedeutet die Erarbeitung von Lösungen für das in Schritt 1 beschriebene Problem durch Benennung und Bewertung der Interaktionen und Widersprüche der ILE-Paare.

Barter-Geschäft

Unter Barter versteht man verschiedene Formen von geldlosen Verrechnungssystemen bzw. komplementären Zahlungssystemen. Eine Variante ist das Barter-Clearing (häufig auch als Bartering bezeichnet). Gerade in Zeiten knappen bzw. teuren Geldes ist bartern eine Möglichkeit, zusätzliche Umsätze zu tätigen, neue Kunden zu gewinnen und die Liquidität des eigenen Unternehmens zu schonen. Insbesondere zeichnet sich Barter als attraktives Marketinginstrument aus. Beim Barter-Clearing werden Waren und Leistungen grundsätzlich nicht bilateral, sondern über ein geldloses Verrechnungssystem zwischen gewerblichen und/oder privaten Nutzern multilateral verrechnet (dies über den gesamten Kaufpreis oder auch zu Anteilen des Waren-/Dienstleistungswertes). Die Verrechnungssysteme werden von Barterorganisationen, die im Regelfall mit Kleinst-, Klein und mittelständischen Unternehmen arbeiten, organisiert, die für jedes Unternehmen ein Verrechnungskonto (das vergleichbar zu einem Girokonto funktioniert) führen. Dabei wird der Wert der jeweiligen Handels-(Tausch)objekte in der Verrechnungseinheit der jeweiligen Landeswährung ausgedrückt und unter den Teilnehmern des Pools verrechnet. Mit den modernen Kommunikationsmöglichkeiten und den heutigen Technologien ist die bargeldlose Geschäftsabwicklung sehr effizient und einfach geworden. Der Barter-Handel ist in den Industrienationen in Europa, Nordamerika und Südamerika sowie in Asien und Australien verbreitet. In Afrika sind Barterorganisationen nur in Südafrika und den Mittelmeeranrainerstaaten vertreten.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Tauschhandel)

Belohnungssystem

Vielzahl materieller sowie immaterieller Stimuli, die vom Management eingesetzt werden, um im Rahmen der Gestaltung der Unternehmenskultur die Mitarbeiter zu höheren Leistungen zu motivieren bzw. Engagement für die Unternehmensentwicklung anzuerkennen. (Zimmer, Gerd, 2008)

Berner Übereinkunft

Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst ist ein völkerrechtlicher Vertrag, der 1886 in Bern angenommen wurde. Die am 5. Dezember 1887 zunächst in acht Staaten (Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Schweiz, Spanien und Tunesien) in Kraft getretene Berner Übereinkunft begründete zum ersten Mal die Anerkennung des Urheberrechts zwischen souveränen Nationen. Sie war auf Veranlassung von Victor Hugo erarbeitet worden. Vor ihrer Ratifizierung lehnten es Staaten häufig ab, Werke anderer Nationen als geschützt zu behandeln. So konnte beispielsweise ein in London publiziertes Werk, das in Großbritannien unter Schutz stand, in Frankreich frei verbreitet werden und umgekehrt.
In der Folgezeit kam es zu mehreren Revisionen; seit 1908 spricht man daher von der Revidierten Berner Übereinkunft (RBÜ).
Die Berner Übereinkunft sieht in Artikel 5.1 vor, dass jeder Vertragsstaat den Schutz an Werken von Bürgern anderer Vertragspartner genauso anerkennt wie den Schutz von Werken der eigenen Bürger („Schutzlandprinzip“). Diese Gleichstellung ausländischer Urheber mit inländischen Urhebern erübrigt, hier nach den ausländischen Schutzvorschriften zu forschen. Der Schutz erfolgt gemäß der Berner Übereinkunft automatisch, d. h. es wird keine Registrierung und kein Copyright-Vermerk vorausgesetzt.
Die (R)BÜ garantiert eine minimale Schutzdauer von mindestens fünfzig Jahren über den Tod des Urhebers (post mortem auctoris) hinaus. Den Vertragsstaaten steht es offen, diese Zeitspanne zu verlängern. Beispielsweise hat die Europäische Union 1993 in ihrem Bestreben zur Harmonisierung des Urheberrechtsschutzes diese Periode auf 70 Jahre verlängert. Die Vereinigten Staaten folgten diesem Beispiel mit dem Sonny Bono Copyright Term Extension Act von 1998.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Berner)

Best Practice

Der Begriff Best Practice (wörtlich: bestes Verfahren, freier: Erfolgsrezept), auch Erfolgsmethode genannt, stammt aus der angloamerikanischen Betriebswirtschaft. Wenn ein Unternehmen nach Best Practice vorgeht, setzt es bewährte und kostengünstige Verfahren, technische Systeme und Geschäftsprozesse ein, die es zumindest auf wesentlichen Arbeitsfeldern zum Musterbetrieb für andere machen.
Diese Aussage ist nach einem Benchmarking möglich, wenn sich mehrere vergleichbare Unternehmen ausgetauscht haben, um den oder die Besten dieser Gruppe herauszufinden. Mit der Orientierung an „Best Practice“ wollen die schwächeren Unternehmen die eigenen Dienstleistungen, Produkte, Projekte, Methoden und Systeme mit der praxistauglichen Elle der anderen messen, bewerten und gegebenenfalls durch neue Zielsetzungen verbessern. Voraussetzung des Erfolgs ist, die Prozessstruktur aus dem Best-Practice-Unternehmen vollständig zu übertragen. Daran scheitern halbherzige Veränderungen.
Um ein Umkrempeln ihres Betriebes zu vermeiden, geben sich Manager neuerdings mit Good Practice zufrieden. Dies bedeutet die Realisierung punktueller Maßnahmen, die den Unternehmenserfolg wenigstens in Teilgebieten deutlich verbessern und einen maßvollen Umbau mit dem Verzicht auf das Anstreben einer Spitzenleistung um jeden Preis verbinden.
Wer sich als „Best-Practice-Unternehmen“ rühmt, will auf seine von externer Seite festgestellte vorbildliche Arbeitsweise und -qualität hinweisen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Best_Practice)

Beteiligungsgesellschaft

Eine Beteiligungsgesellschaft ist ein Unternehmen, dessen Geschäftstätigkeit überwiegend oder ausschließlich darin besteht, Beteiligungen an anderen, eigenständigen und unterschiedlichen Branchen angehörenden Unternehmen zu halten. Die Art, wie eine solche Gesellschaft organisiert ist, kann sehr unterschiedlich sein, jedoch unterscheidet sie sich klar von einer Holding. Im Unterschied zu Holdings, die als Mutterunternehmen einen einheitlich geführten Konzern bilden und ihre Tochtergesellschaften in ihrer Konzernrechnung konsolidieren, steht bei Beteiligungsgesellschaften lediglich die Kapitalbeteiligung als Aktionär im Vordergrund. In der Regel wird hierbei nicht eine Mehrheitsbeteiligung angestrebt sondern eine gewinnorientierte Minderheitsbeteiligung an ausgewählten Unternehmen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Beteiligungsgesellschaft )

Betriebsgeheimnis

Betriebsgeheimnisse und Geschäftsgeheimnisse sind im Bereich der Wirtschaft Techniken, Rezepte oder andere Angaben, die als geheimhaltungsbedürftig gegenüber Wettbewerbern und der Öffentlichkeit gelten dürfen. Während das Betriebsgeheimnis die technischen Aspekte des Geheimnisses umfasst, werden vom Geschäftsgeheimnis die kaufmännischen Aspekte erfasst…     …Im Folgenden wird nur von Betriebsgeheimnissen gesprochen, auch wenn Geschäftsgeheimnisse im Sinne der zitierten Unterscheidung mitgemeint sind. Im IT-Bereich werden zu ihrem Schutz häufig nondisclosure agreements unterzeichnet, wenn auf Grund einer firmenübergreifenden Zusammenarbeit Einzelheiten bekannt gemacht werden müssen. Zur Umgehung wird oftmals Reverse Engineering betrieben, also eine Art rückwärtiges Entwickeln anhand einzelner, bekannter Eigenschaften. Betriebsgeheimnisse sind in der Wirtschaftsgeschichte immer wieder der Grund für feindliche Übernahmen, da sie zusammen mit der Firma den Besitzer wechseln. Betriebsgeheimnisse unterliegen dem strafrechtlichen Schutz nach §§ 203f Strafgesetzbuch und §§ 17f UWG. Zahlreiche Rechtsnormen schreiben den Schutz von Betriebsgeheimnissen durch den Staat fest, wenn dieser von ihnen Kenntnis erlangt. Das Bundesverfassungsgericht hat entschieden, dass primär das Grundrecht der Berufsfreiheit Art. 12 GG als Prüfungsmaßstab zu gelten hat, wenn es um Offenlegung von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen geht. Soll vor Gericht das Verhalten eines Wettbewerbers beurteilt werden und nehmen andere Wettbewerber am Verfahren teil, so entsteht regelmäßig ein Konflikt zwischen dem Schutz der Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse und den Regeln umfassender Einsicht in die Gerichtsakten für alle Verfahrensbeteiligte.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Betriebsgeheimnis)

Bionik

Die Bionik (auch: Biomimikry, Biomimetik, Biomimese) beschäftigt sich mit der Entschlüsselung von „Erfindungen der belebten Natur“ und ihrer innovativen Umsetzung in der Technik. Die Bionik ist ein interdisziplinärer Bereich, in dem Naturwissenschaftler und Ingenieure sowie bei Bedarf auch Vertreter anderer Disziplinen wie etwa Architekten, Philosophen und Designer zusammenarbeiten.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Bionik)

Blog

Ein Weblog, (Wortkreuzung aus engl. World Wide Web und Log für Logbuch), meist abgekürzt als Blog, ist ein auf einer Website geführtes und damit – meist öffentlich – einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, abwärts chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Es handelt sich damit zwar um eine Website, die aber im Idealfall nur eine Inhaltsebene umfasst. Ein Blog ist ein für den Herausgeber („Blogger“) und seine Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu oftmals spezifischen Themengruppen. Weiter vertieft, kann es auch sowohl dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen als auch der Kommunikation dienen. Insofern kann es einem Internetforum ähneln, je nach Inhalt aber auch einer Internet-Zeitung.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Blog)

Bona fide

Guter Glauben (lat. bona fides) ist ein Begriff aus der Rechtswissenschaft. Bedeutung erlangt er vor allem beim Gutglaubensschutz, dabei handelt es sich um einen Vertrauensschutz in einen Rechtsschein. Das Fehlen von gutem Glauben bezeichnet man als Bösgläubigkeit.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Bona_fide)

Boston Matrix

Ein bekanntes Werkzeug unter Marketingexperten. Es wurde von der gleichnamigen U.S amerikanischen Unternehmensberatung entwickelt und bezeichnet ein Verfahren zur Produktportfolio-Planung. Es hat zwei zu beobachtende Aspekte, den relativen Marktanteil (relativ zu Ihren Wettbewerbern) und das Marktwachstum. Sie nehmen jedes einzelne Ihrer Produkte und platzieren es in der Matrix. Wenn Sie das mit jedem Produkt getan haben, machen Sie dasselbe mit den Produkten Ihrer Konkurrenten. Auf diese Weise erhalten Sie die relativen Marktanteile. Das Verfahren ist in vieler Hinsicht vereinfachend und die Matrix hat somit verständlicherweise Restriktionen.
(Quelle: www.marketingteacher.com/Lessonstore.htm)

Brainstorming

Brainstorming ist eine von Alex Osborn erfundene und von Charles Hutchison Clark weiterentwickelte Methode zur Ideenfindung, die die Erzeugung von neuen, ungewöhnlichen Ideen in einer Gruppe von Menschen fördern soll. Er benannte sie nach der Idee dieser Methode, nämlich "using the brain to storm a problem" (wörtlich: Das Gehirn verwenden zum Sturm auf ein Problem).
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Brainstorming) 

Brainwriting

ist eine Kreativitätstechnik, die vorwiegend in Gruppen angewandt wird und dem Brainstorming ähnelt. Das Besondere des Brainwriting gegenüber dem Brainstorming ist, dass jeder Teilnehmer in Ruhe Ideen sammeln und aufschreiben kann. Brainwriting wird überall dort eingesetzt, wo es um Ideenentwicklung in Gruppen geht (Werbung, Journalistik, Kreatives Schreiben).
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Brainwriting)

BSP (Bruttosozialprodukt)

Das Bruttonationaleinkommen / BNE (Gross National Produkt/GNP bzw. Gross National Income/GNI), bis 1999 auch Bruttosozialprodukt genannt (BSP), ist ein zentraler Begriff aus der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (VGR). Diese stellt die Leistung einer Volkswirtschaft innerhalb einer Rechnungsperiode (meist ein Kalenderjahr) unter Berücksichtigung von Steuern, Subventionen, Abschreibungen, Abgaben, u. a. dar.[1] Das Bruttonationaleinkommen wird hierbei als Einkommensindikator einer Volkswirtschaft angesehen, da es die wirtschaftliche Leistung an den Erwerbs- und Vermögenseinkommen misst.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Bruttosozialprodukt)

CAD

Der Begriff „Rechnerunterstützte Konstruktion“ oder englisch „Computer Aided Design“ (CAD) bezeichnet das Erstellen von Konstruktionsunterlagen für mechanische, elektrische oder elektronische Erzeugnisse mit Hilfe von spezieller Software, zum Beispiel im Anlagenbau, Maschinenbau, Autobau, Flugzeugbau, Schiffbau, in der Zahnmedizin (CEREC) und auch in der Architektur, im Bauwesen sowie im Modedesign. Mit modernen 3D-CAD-Programmen werden zunächst dreidimensionale Volumenmodelle erstellt. Daraus können zwei- oder dreidimensionale Zeichnungen und bewegte Visualisierungen der Objekte abgeleitet werden. Darüber hinaus lassen sich Bauteileigenschaften wie z.B. Volumen, Gewicht, Schwerpunkt und Trägheitsmomente berechnen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Computer_Aided_Design)

Checkliste

Die Checkliste als eine Form des Fragenkatalogs ist eine Arbeitshilfe für die Durchführung und Dokumentation von Maßnahmen in der Qualitätssicherung und zur Einschätzung von Gefährdungspotenzialen.
(Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Check_sheet)

Cluster

Cluster können aus ökonomischer Sicht als Netzwerke von Produzenten, Zulieferern, Forschungseinrichtungen (z. B. Hochschulen), Dienstleistern (z. B. Design- und Ingenieurbüros), Handwerkern und verbundenen Institutionen (z. B. Handelskammern) mit einer gewissen regionalen Nähe zueinander definiert werden, die über gemeinsame Austauschbeziehungen entlang einer Wertschöpfungskette (z. B. Automobilproduktion) gebildet werden. Die Mitglieder stehen dabei über Liefer- oder Wettbewerbsbeziehungen oder gemeinsame Interessen miteinander in Beziehung. Wirtschaftliche Cluster sind Netzwerke von eng zusammen arbeitenden Unternehmen.
Man spricht erst dann von einem Cluster, wenn sich eine kritische Anzahl von Unternehmen in räumlicher Nähe zueinander befindet, deren Aktivitäten sich entlang einer oder mehrerer Wertschöpfungsketten ergänzen oder miteinander verwandt sind. Erst unter dieser Bedingung kann ein Wachstumspool entstehen, der auch Zulieferer und spezialisierte Dienstleister anzieht und Wettbewerbsvorteile für alle beteiligten Unternehmen schafft.
Diese Wettbewerbsvorteile basieren in der Regel auf Gemeinsamkeiten, verbesserter Arbeitsteilung und Externalitäten zwischen den beteiligten Unternehmen und Institutionen. Gemeinsamkeiten bestehen z. B. beim gemeinsamen Interesse an lokal verfügbarem Personal und seiner Qualifizierung. Eine verbesserte Arbeitsteilung wird durch Konzentration der einzelnen Unternehmen auf ihre Kernkompetenz bei Auslagerung von Sekundärfunktionen auf Zulieferer möglich. Entscheidend für die gesteigerte Innovationskraft eines Clusters ist aber das Ausmaß des impliziten, wettbewerbsrelevanten Wissens, das zwischen den Akteuren verteilt ist. Es wird über informelle Kontakte und Arbeitsplatzwechsel ausgetauscht und schafft so neue, innovative Anwendungsmöglichkeiten.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Cluster_(Wirtschaft)

CMS

Ein Content-Management-System (kurz CMS, übersetzt etwa Inhaltsverwaltungssystem) ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten ermöglicht und organisiert, meist für das World Wide Web. Ein Autor kann ein solches System auch ohne Programmier- oder HTML-Kenntnisse bedienen. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet.
Für Systeme oder Module, die ausschließlich Web-Anwendungen dienen, wird teils der Begriff Web-Content-Management-System oder WCMS benutzt. Damit wird der Unterschied zu jenen Systemen etwa im Verlagsbereich verdeutlicht, die neben dem Web auch andere Ausgabemedien bedienen, etwa Print oder Radio. Web-Content-Management kann auch als eine Komponente im Enterprise-Content-Management gesehen werden.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System)

Community Of Practice

Eine COP ist eine Gruppe von Menschen, die eine Angelegenheit, die sie gemeinsam betrifft, leidenschaftlich verfolgt und dabei durch regelmäßige Interaktionen lernt, wie man diese Angelegenheit noch besser verfolgen kann. Eine weitere kurze Definition stammt von Chris Kimble, der sagt, COPs „erzeugen eine Umgebung, in der nachhaltiges Wissen durch Interaktion mit anderen erzeugt und weiter entwickelt wird“.
(Quelle: WWW.12manage.com/description_tacit_knowledge.html )

Community Trade Mark (CTM) - Gemeinschaftsmarke

Die Gemeinschaftsmarke ist ein Rechtsinstitut des gewerblichen Rechtsschutzes auf der Ebene des europäischen Sekundärrechtes und dient wie die nationale Marke dazu, Waren und Dienstleistungen eines Unternehmens von anderen zu unterscheiden. Mit Eintragung einer Gemeinschaftsmarke erlangt der Rechtsinhaber eine Rechtsposition innerhalb des gesamten Binnenmarktes der Europäischen Gemeinschaft. Vor Einführung der Gemeinschaftsmarke durch die Verordnung (EG) Nr. 40/94 war eine so umfassende Position nur durch Eintragung der Marke bei mehreren Markenämter möglich oder über die Erstreckung einer nationalen Marke mit Hilfe des Madrider Abkommens über die internationale Registrierung von Marken (MMA).
Die Gemeinschaftsmarke bietet den Vorteil eines einheitlichen Schutzes in allen Ländern der Europäischen Union. Erforderlich hierfür ist nur ein einziges Eintragungsverfahren beim Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (HABM).
Gegenüber den beiden anderen Möglichkeiten des Markenschutzes ist die Gemeinschaftsmarke gleichzeitig Alternative und Ergänzung. Jeder der drei Möglichkeiten entspricht eine spezifische Schutzwirkung, die an besondere Erfordernisse der Wirtschaft anknüpft. Eine einzelne nationale Marke bietet einen auf einem Markt eines einzigen Landes limitierten Schutz, die Gemeinschaftsmarke bietet Schutz auf dem Binnenmarkt, und bei der internationalen (IR) Marke kann der Schutz auf beliebig viele Länder des Madrider Verbundes erstreckt werden.
Die drei genannten Marken schließen sich nicht aus, sondern können auch kombiniert werden. Mit dem Beitritt der Europäischen Gemeinschaft zum Madrider Markenprotokoll wurde eine Verknüpfung des Gemeinschaftsmarkensystems zum Madrider System geschaffen.
Eine Gemeinschaftsmarke erwirbt man durch Eintragung in das Register für Gemeinschaftsmarken. Sie kann nur für das gesamte Gebiet der Gemeinschaft eingetragen, übertragen oder für nichtig erklärt werden. Dies ist einer der wesentlichen Unterschiede zur IR Marke, die auf beliebig viele Verbandsländer des MMA erstreckt werden kann. Die Schutzdauer beträgt zehn Jahre; sie kann unbegrenzt verlängert werden.
Eine Gemeinschaftsmarke kann entweder unmittelbar beim HABM angemeldet werden, oder über ein nationales Amt für gewerbliche Schutzrechte in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union. Im Jahr 2007 gingen 88.251[1] Anmeldungen für eine Gemeinschaftsmarke ein.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gemeinschaftsmarke)

Computer Aided Manufacturing (CAM)

steht für rechnerunterstützte Fertigung. CAM bezieht sich dabei auf die direkte Steuerung von Produktionsanlagen sowie der unterstützenden Transport- und Lagersysteme. CAM ist ein wesentlicher Bestandteil der computerintegrierten Produktion (Computer Integrated Manufacturing, CIM).
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Computer_Aided_Manufacturing)

Computerisierte Numerische Steuerung (CNC)

Computerized Numerical Control (CNC) übersetzt „Computerisierte Numerische Steuerung“, ist eine elektronische Methode zur Steuerung und Regelung von Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen), bzw. der dafür eingesetzten Geräte (Controller, Computer).
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Computerized_Numerical_Control)

Cooperation (co-operation)

is the process of working or acting together, which can be accomplished by both intentional and non-intentional agents. In its simplest form it involves things working in harmony, side by side, while in its more complicated forms, it can involve something as complex as the inner workings of a human being or even the social patterns of a nation. It is the alternative to working separately in competition. Cooperation can also be accomplished by computers, which can handle shared resources simultaneously, while sharing processor time.
(source: en.wikipedia.org/wiki/Cooperation)

Copyright

Das Copyright (englisch copy = Kopie, right = Recht) ist die angloamerikanische Bezeichnung für das Immaterialgüterrecht an geistigen Werken. Es ist dem deutschen Urheberrecht ähnlich, unterscheidet sich jedoch in wesentlichen Punkten. Bereits der Ansatz ist ein anderer: Während das deutsche Urheberrecht den Urheber als Schöpfer und seine ideelle Beziehung zum Werk in den Mittelpunkt stellt, betont das Copyright den ökonomischen Aspekt. Es dient vor allem dazu, wirtschaftliche Investitionen zu schützen. Vor diesem Hintergrund kommen das angloamerikanische und das kontinentaleuropäische Recht in zahlreichen Rechtsfragen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Im Copyright des angloamerikanischen Rechtssystems werden im Gegensatz zum kontinentaleuropäischen Urheberrecht die Entscheidungs- und Verwertungsrechte über ein Werk oft nicht dem Urheber (zum Beispiel dem Künstler) zugestanden, sondern den wirtschaftlichen Rechteverwertern, zum Beispiel dem Verlag. Der Urheber behält dann eingeschränkte Veto-Rechte, die den Missbrauch des Copyrights seitens der Rechteverwerter verhindern sollen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Copyright (Deutsches Wikipedia)

Deutscher BEgriff

Deutscher BEgriffDeutscher BEgriffDeutscher BEgriff

DHTML

DHTML, Dynamic HTML, dynamisches HTML oder neuerdings auch DOM-Scripting sind beim Webdesign verwendete Begriffe, mit denen Websites bezeichnet werden, die gegenüber normalen, statischen Seiten erweiterte Funktionalität oder Anzeigeeffekte aufweisen. Dynamisches HTML kann die Benutzerfreundlichkeit von Webseiten steigern, was insbesondere Web-Neulingen zugute kommen kann. Während eine normale HTML-Seite nach dem Abruf statisch und unveränderlich ist (von Hover-Effekten mit CSS abgesehen), können Seiten mit dynamischem HTML weitere Funktionalität bieten, etwa Teile der Seite verändern oder animieren.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/dhtml)

Dokumenten Management System (DMS)

Die Abkürzung DMS steht für Dokumenten-Management-System und wird in einem erweiterten Sinn als Branchenbezeichnung verwendet. Im Amerikanischen steht „Document Management“ dagegen begrifflich eingeschränkter für die Verwaltung von Dateien mit Checkin/Checkout, Versionierung und anderen Funktionen. Inzwischen gilt Dokumentenmanagement als eine Komponente des übergreifenden ECM Enterprise Content Management.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Dokumentenmanagement)

Entomologie

Die Insektenkunde (von lat. insecare, PPP: insec(a)tum „das Eingeschnittene“) oder Entomologie (von altgriech. ἐντέμνειν, einschneiden (PPP) und λόγος „Wort, Rede, Sinn, Lehre“) ist der Zweig der Zoologie, der sich mit den Insekten (Insecta), der artenreichsten Gruppe von Lebewesen befasst.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Entomologe)

Erfinderische Prinzipen

die 40 Lösungen zur Aufhebung jedes Gegensatzes – entdeckt von Altschuller zur Eliminierung technischer Widersprüche.
(Quelle: http://baetriz.co.uk/glossary.htm)

Europäisches Patentübereinkommen

Das Europäische Patentübereinkommen (EPÜ, engl.: European Patent Convention - EPC) ist ein internationaler Vertrag, durch den die Europäische Patentorganisation (EPO) geschaffen wurde und die Erteilung Europäischer Patente geregelt wird. Durch das EPÜ bilden seine Vertragsstaaten auch einen Sonderverband gemäß der Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums (PVÜ), müssen also dessen Bestimmungen einhalten (z.B. zur Priorität).
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Europ)

Evaluation Apprehension

die Furcht der Teilnehmer vor negativer Bewertung der eigenen Idee, kann ebenso zum Problem werden, weil sie Teilnehmer von der Präsentation ihrer Ideen abhalten kann.

Externe Faktoren

In der externen Analyse wird die Unternehmensumwelt untersucht, man spricht auch von Umweltanalyse. Die Chancen/Gefahren kommen von außen und ergeben sich aus Veränderungen im Markt, in der technologischen, sozialen oder ökologischen Umwelt. Die Umweltbedingungen sind für das Unternehmen vorgegeben, die hier wirkenden Kräfte sind weitgehend exogen. Das Unternehmen beobachtet oder antizipiert diese Veränderungen und reagiert darauf mit Strategieanpassung.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/SWOT)

F&E

F&E – Bei Forschung und Entwicklung (F&E, englisch research and development, R&D) kann es sich je nach Betonung um einen Ausdruck für anwendungsorientierte Forschung oder aber um die zunächst sprachliche Zusammenfassung von Grundlagenforschung und ingenieurtechnischer Entwicklung handeln, da in kommerziell orientierten Großbetrieben eine Koppelung der beiden Bereiche zugunsten von produktions- oder absatzsteigernden Innovationen erwünscht und angestrebt ist.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/F%26E )

Facilitator

Ein Facilitator ist eine Person, die kenntnisreich einer Gruppe hilft, ihre Ziele zu erreichen, ohne sich selbst einer teilnehmenden Partei zuzuordnen. Der Facilitator unterstützt die Gruppe in der Erreichung von Konsens in Bezug auf die im Gruppenprozess relevanten Themenbereiche. Damit wird gemeinsam eine tragfähige Basis für zukünftigen Erfolg geschaffen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Facilitator)

Finanzierung

Die Finanzierung ist einer der drei Teilbereiche der Finanzwirtschaft und umfasst alle betrieblichen Prozesse zur Bereitstellung und Rückzahlung der finanziellen Mittel, die für Investitionen benötigt werden. Darunter fallen alle Maßnahmen von der Beschaffung bis zur Rückzahlung finanzieller Mittel sowie die damit verbundene Gestaltung der Zahlungs-, Informations-, Mitbestimmungs-, Kontroll- und Sicherungsbeziehungen zwischen Unternehmen und Kapitalgebern.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Finanzierung)

Flash

Adobe Flash, (kurz Flash, ehemals Macromedia Flash) ist eine proprietäre integrierte Entwicklungsumgebung zur Erstellung multimedialer Inhalte, der Flash-Filme. Die resultierenden Dateien liegen im SWF-Format vor, einem auf Vektorgrafiken basierenden Grafik- und Animationsformat. Das Kürzel SWF steht dabei für Shockwave Flash (nicht für „small web format“, wie häufig fälschlich angenommen). Flash findet heutzutage auf vielen Webseiten Anwendung, sei es als Werbebanner, als Teil einer Website z. B. als Steuerungsmenü oder in Form kompletter Flash-Seiten.
Die mit Adobe Flash erstellten Quelldateien (FLA-Dateien) werden zum Einsatz auf einem Webserver in SWF-Dateien kompiliert (übersetzt) und dabei auf Wunsch komprimiert. Die FLA-Dateien werden nur von den Autoren während der Entwicklung verwendet und sind veränderbar. Die kompilierten SWF-Dateien sind für die Anzeige im Webbrowser gedacht und können in dieser Form nicht mehr einfach verändert werden.
Um Flash-Dateien betrachten zu können, ist das proprietäre Abspielprogramm Flash Player erforderlich, das als Webbrowserplugin eingebunden werden kann. Die alternativen freien Abspielprogramme Gnash (aus dem GNU-Projekt) und Swfdec unterstützen 2008 noch nicht alle Möglichkeiten des Flash-Formates.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Flash)

Flussdiagramm / Ablaufdiagramm

Ein Ablaufdiagramm ist eine Veranschaulichung von Programmabläufen. Beispiele sind das Nassi-Shneiderman-Diagramm, der Programmablaufplan oder das Jackson-Diagramm. Ablaufdiagramme werden von Programmierern verwendet, um die Funktionsweise eines Computerprogramms oder eines Algorithmus zu veranschaulichen. Sie können auch zur Darstellung von beliebigen Prozessen und Tätigkeiten verwendet werden, beispielsweise zur Entscheidungsfindung in Reparaturanleitungen, Darstellung von Geschäftsmodellen, medizinischen Diagnostik usw.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Ablaufdiagramm)

Fremdsprachenkompetenz

Schlüsselkompetenz für die erfolgreiche Kommunikation mit Personen, die eine anderer Sprache sprechen und andere kulturspezifische Ausdrucksmittel in der Kommunikation verwenden.
Fremdsprachenkompetenz im speziellen Kontakt muss prinzipiell kulturelles Wissen einschließen. Fremdsprachenkompetenz bedeutet, die Fremdsprache als gemeinsames Kommunikationsmittel in Abhängigkeit von den situativen Anforderungen erfolgreich einsetzen zu können. Eingeschlossen sollte hier die Fähigkeit sein, sich auf das fremdsprachliche Niveau des Kunden oder Geschäftspartners einzustellen sowie die Sensibilität dafür, dass mangelnde Fremdsprachenbeherrschung keine Schlüsse hinsichtlich fachlicher oder persönlicher Kompetenz erlaubt.

Ganzheitliches Denken

Das Team betrachtet gemeinsam alle Seiten eines Problems und lässt dabei keine Konfrontation aufkommen.
(Quelle (übersetzt): http://www.debonoforbusiness.com/asp/six_hats.asp)

Gatekeeper (Torhüter)

Die leitenden Angestellten, die im Stage-Gate Prozess beratende Funktion haben, Entscheidungen treffen und Ressourcen zuweisen. Sie verwenden festgelegte Kriterien und Maßstäbe, um das Produktentwicklungsprojekt an jedem Kontrollpunkt zu überprüfen. Diese multifunktionale Gruppe ist vorwiegend bei den Kontrollpunkt-Meetings sichtbar.

Gebrauchsmuster

Das Gebrauchsmuster ist der "kleine Bruder" des Patents und Teil des Gewerblichen Rechtsschutzes. Die Unterschiede zum Patent sind mit den letzten Änderungen des Gebrauchsmustergesetzes (GebrMG) geringer geworden. Die Schutzvoraussetzungen für das Gebrauchsmuster sind denen für das Patent ähnlich. Durch ein Gebrauchsmuster können in Deutschland und Österreich gewerblich anwendbare Erfindungen geschützt werden, die neu sind und auf einem erfinderischen Schritt beruhen (DE: § 1 Abs. 1 GebrMG; AT: § 1 Abs. 1 GMG). Die Schweiz kennt keinen Gebrauchsmusterschutz. In den übrigen europäischen Staaten sind dem Gebrauchsmuster entsprechende Institute vor allem in Spanien von Bedeutung, aber in zahlreichen anderen Ländern vorgesehen, zum Teil mit Anforderungen wie beim Patent (Frankreich, Belgien, Niederlande, Ungarn), zum Teil mehr oder weniger stark abweichend.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gebrauchsmuster)

Gegensatz

Ein Gegensatz taucht auf, wenn in einem Prozess eine wünschenswerte Eigenschaft A eines technischen Systems verbessert wird auf Kosten einer anderen Eigenschaft B, die sich dadurch verschlechtert.
(Quelle: Semyon D. Savransky (2000). ENGINEERING OF CREATIVITY: Introduction to TRIZ Methodology of Inventive Problem Solving)

Gegensatz-Matrix

eine aus 39 Zeilen und 39 Spalten bestehende Matrix, die durch 39 Konstruktionsparameter definiert wird, die zeigen, welche der 40 erfinderischen Prinzipien bereits von anderen Ingenieuren erfolgreich zur Auflösung von Gegensätzen ähnlich der jetzt zu analysierenden Gegensätze eingesetzt worden sind.
(Quelle: http://baetriz.co.uk/glossary.htm)

Geistiges Eigentum

(intellektuelles Eigentum) ist ein Begriff, der Ausschluss-Rechte an immateriellen Gütern beschreibt und auch als Immaterialgüterrecht bezeichnet wird. Immaterialgüter sind z. B. Ideen, Erfindungen, Konzepte, geistige Werke, Informationen. Diese Güter sind jedoch nicht generell rechtlich geschützt, sondern nur wenn die Rechtsordnung einer Person entsprechende Rechte zuweist, z. B. durch Patent-, Gebrauchsmuster-, Geschmacksmuster- oder Urheberrechte. Inhaber eines solchen Rechts ist z. B. der Anmelder eines Patents oder der Schöpfer eines urheberrechtlichen Werks.
Das geistige Eigentum ist nicht mit dem sachenrechtlichen Eigentum gleichzusetzen. Ähnlich wie beim Sacheigentum handelt es sich jedoch um ein so genanntes ausschließliches Recht, das es dem Inhaber ermöglicht, über die Nutzung des geschützten Guts zu entscheiden.
Die Idee eines geistigen Eigentums entstand erst in der Neuzeit aus naturrechtlichen Wurzeln. Vor allem ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sie sich im Zusammenhang mit dem Nachdruck von Büchern als Theorie weiter. Die Bezeichnung Immaterialgüterrecht entstand dagegen erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts.
Diese Rechte und ihre abgeleiteten Rechtsderivate sind in der Regel durch internationale Abkommen geschützt und werden lizenziert, manchmal auch auf andere Weise übertragen, was den Vorgängen Veräußerung, Vermietung entspricht. Meistens unterliegen diese Rechte Einschränkungen durch Rechte der Allgemeinheit, wie etwa das Zitatrecht für urheberrechtlich geschützte Werke, das Recht zur Erstellung einer Privatkopie, das Recht, Forschung ohne patentrechtliche Einschränkungen betreiben zu dürfen, das Recht von Künstlern auf Parodien oder das Grundrecht der Informationsfreiheit.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Geistiges_Eigentum (Deutsches Wikipedia))

Gespräche zur Mitarbeiterentwicklung

Führungskräfte und Vorgesetzte beurteilen die Leistungen eines Mitarbeiters:

  • bei flexiblen Vergütungssystemen: Anreizsystem zur Erreichung von Höchst- und Bestmöglichkeiten durch die Vereinbarung von Zielen, Planung der Maßnahmen, Leistungsbeurteilung durch Messung des Zielerreichungsgrades und Ausschüttung der Belohnung (auch außerhalb von Geldzahlungen);
  • bei Erteilung von Arbeitszeugnissen: Arbeitnehmer haben ein Anrecht auf Erteilung eines Arbeitszeugnisses (vgl. § 630 BGB). Grundlage hierzu ist in der Regel eine Leistungsbewertung;
  • bei Mitarbeiterentwicklungsgesprächen (ohne Gehalt);
  • bei Gehaltsgesprächen;
  • bei Einstellungen oder Beförderungen.
Gewerbliches geistiges Eigentum

Die gesetzliche Regelung zum gewerblichen geistigen Eigentum ist Teil der Gesetzgebung zum geistigen Eigentum. Geistiges Eigentum wird üblicherweise in zwei Bereiche eingeteilt, namentlich gewerbliches geistiges Eigentum und Copyright. Die weite Auslegung des Begriffs „gewerblich“ ist im Einzelnen in Artikel 1.3 der Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums (PVÜ) dargelegt: Der Begriff „gewerbliches Eigentum” soll in weitestem Sinn verstanden werden, und er bezieht sich nicht nur auf gewerbliches und kommerzielles Eigentum, sondern auch auf den Bereich der Landwirtschaft und der Grundstoffindustrien und auf alle hergestellten oder natürlichen Produkte, zum Beispiel Weine, Getreide, Tabak, Füchte, Vieh, Mineralien, Mineralwasser, Bier, Blumen und Mehl.“
(Quelle (übersetzt): www.wipo.int/freepublications/en/intproperty/895/wipo_pub_895.pdf)

Gewichteter Durchschnittswert (Mittelwert)

Mittelwerte treten in der Mathematik und insbesondere in der Statistik in inhaltlich unterschiedlichen Kontexten auf. In der Statistik ist ein Mittelwert ein sog. Lageparameter, also ein aggregierender Parameter einer Verteilung, einer Stichprobe oder Grundgesamtheit. Ziel solcher aggregierender Parameter ist es, die wesentliche Information in einer längeren Reihe von (z.B.) Messdaten in wenigen Daten zu konzentrieren. In der Mathematik treten Mittelwerte, insbesondere die drei klassischen Mittelwerte (Arithmetisches, Geometrisches und Harmonisches Mittel) bereits in der Antike auf.
Beispiele zum gewichteten arithmetischen Mittel
Ein Bauer stellt im Nebenerwerb 100 kg Butter her. 10 kg kann er für 10 €/kg verkaufen, weitere 10 kg für 6 €/kg und den Rest muss er für 3 €/kg verschleudern. Zu welchem (gewichtetem) Durchschnittspreis hat er seine Butter verkauft? Lösung: (10 kg • 10 €/kg + 10 kg • 6 €/kg + 80 kg • 3 €/kg) / (10 kg + 10 kg + 80 kg) = 400 € / 100 kg = 4 €/kg. Der mit der jeweils verkauften Menge gewichtete Durchschnittspreis entspricht also dem fixen Preis, zu dem die Gesamtmenge verkauft werden müsste, um den gleichen Erlös zu erzielen wie beim Verkauf von Teilmengen zu wechselnden Preisen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelwert#Gewichtetes_arithmetisches_Mittel)

Gewichteter Mittelwert

Gewichtete Mittelwerte entstehen, wenn man den einzelnen Werten unterschiedliche Gewichte, mit denen sie in das Gesamtmittel einfließen, zuordnet; zum Beispiel wenn bei einer Prüfung mündliche und schriftliche Leistung unterschiedlich stark in die Gesamtnote einfließen. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Gewichteter_Mittelwert, gelesen am 16. Juni 2009

Gottesanbeterinnen

(Mantodea) sind eine Ordnung der Insekten und gehören zu den Fluginsekten (Pterygota). Das für Insekten ungewöhnliche Erscheinungsbild verdanken die Fangschrecken neben der Umwandlung des ersten Beinpaares zu Fangbeinen vor allem einer Verlängerung des ersten Brustsegmentes (Prothorax), welches den Aktionsradius der Fangbeine stark erweitert.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Fangschrecken)

Gruppen Kreativtechniken

sind Methoden, die Kreativität einer Gruppe zu fördern.Laterales Denken  produziert Ideen durch Verlassen ausgetretener Denkpfade oder durch alternative DenkweisenMind MapFormal gesehen bestehen Mind Maps aus beschrifteten Baumdiagrammen. Zusätzliche Anmerkungen erläutern Inhalte und Prozesse. Zusammenhänge werden durch gegenseitige Verknüpfungen dargestellt. Wenn Begriffe auch komplexer miteinander verbunden werden können, spricht man von konzeptuellen Karten (conceptual maps), semantischen Netzen oder Ontologien, mit welchen die Mind Map eng verwandt ist. Letztere weisen im Gegensatz zu Mind Maps auch eine definierte Semantik auf, d. h. die mit Linien und Pfeilen dargestellten Beziehungen zwischen einzelnen Begriffen besitzen eine definierte Bedeutung.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Mind_Map)

Haager Musterabkommen (HMA)

Das Haager Abkommen über die internationale Hinterlegung gewerblicher Muster und Modelle kurz Haager Musterabkommen oder HMA ist ein internationales Abkommen auf dem Gebiet des Geschmacksmusterrechtes und wird von der WIPO verwaltet. Durch dieses Abkommen bilden seine 48 Vertragsstaaten einen Sonderverband gemäß der Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums (PVÜ).
Durch das HMA ist es Geschmacksmusterinhabern möglich, sich auf die Vorschriften des HMA zu berufen und durch internationale Hinterlegung der Muster oder Modelle den jeweils nationalen Schutzumfang der Verbandsstaaten zu erwerben. Das HMA beinhaltet somit kein materielles Recht, sondern schafft nur ein internationales Hinterlegeverfahren. Diese Hinterlegung in Genf bei der WIPO hat dieselbe Wirkung, wie wenn in jedem Verbandsstaat einzeln hinterlegt wäre.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Haager_Abkommen )

Halb strukturierte Interviews

Ein halb strukturiertes Interview ist eine Erhebungsmethode der Sozialwissenschaften. Während ein strukturiertes Interview aus einem formalisierten, limitierten Fragenkatalog besteht, ist ein halb strukturiertes Interview flexibel, es gestattet, im Verlauf des Interviews neue Fragen aufzuwerfen, die sich aus en bereits erhaltenen Antworten ergeben. In der Regel hat der Interviewer in einem halb strukturierten Interview einen Themenrahmen, der untersucht werden soll.
(Quelle (Übersetzung): en.wikipedia.org/wiki/Semi-structured_interview)

Handelsmarke

Eine Marke – früher auch unter dem Begriff Warenzeichen bekannt – ist ein besonderes, rechtlich geschütztes Zeichen, das dazu dient, Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens von Waren und Dienstleistungen anderer Unternehmen zu unterscheiden. Häufig werden Marken mit einem ® (wenn die Marke amtlich registriert, d. h. in einem zumindest nationalen Markenverzeichnis erfolgreich registriert wurde) oder ™ (trademark – sagt jedoch nichts über den Status einer Registrierung, lediglich über den Einsatz der Marke im Geschäftsverkehr aus) gekennzeichnet. Eine Marke, die nicht zu einem Produkt, sondern zu einem Dienst gehört, heißt Service Mark, Kennzeichen ℠.
Markenrechte sind ähnlich wie Patente und Urheberrechte immaterielle Monopolrechte (oft auch als geistiges Eigentum bezeichnet).
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Trademark (Deutsches Wikipedia)

Harmonisierungsamt (HABM)

Die Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster und Modelle), kurz HABM oder engl. OHIM genannte Behörde im spanischen Alicante ist eine Einrichtung der Europäischen Gemeinschaft, die für die Eintragung der Gemeinschaftsmarken und Gemeinschaftsgeschmacksmuster zuständig ist. Die Sprachen des Amtes sind Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch. Es besitzt Rechtspersönlichkeit.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Harmonisierungsamt)

Horizontale Kooperation

Die Notwendigkeit, Wettbewerber in die Entwicklung einer Marketing Strategie für die Innovation einzubeziehen.

Ideale Lösungselemente (ILEs)

sind Merkmale, Eigenschaften, Attribute und Qualitäten, die als für die Lösung eines Problems erforderlich identifiziert worden sind.

Ideenmanagement

Ideenmanagement (synonym verwandt auch: betriebliches Vorschlagswesen) beinhaltet den Einsatz von Managementinstrumenten, mit dem das innovative Potenzial der Mitarbeiter, vorrangig im Sinne kleiner Verbesserungen, erschlossen werden soll. Es werden entsprechende Werkzeuge eingesetzt, die ein systematisches und effektives Vorgehen sichern. Hierzu gehören insbesondere Instrumente des Wissensmanagements sowie als zentraler Bestandteil ein entsprechendes Anreizsystem (siehe dort). (Zimmer, Gerd, 2008).

Implizites Wissen

oder Stilles Wissen (vom englischen tacit knowledge), auch Alltagswissen, bezeichnet nicht formalisiertes Wissen, also solche Kenntnisse oder Fähigkeiten, die nicht explizit formuliert sind und sich möglicherweise auch nicht erklären, sondern nur zeigen lassen (Deiktische Definition). Der Betreffende kann praktisch zeigen, was er weiß, das solcherart Gekonnte aber nicht verbalisieren. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Fähigkeit, am Fahrrad das Gleichgewicht zu halten. Wer das vermag, kennt – aber eben nur implizit – eine komplexe physikalische Regel, die Neigungswinkel, aktuelle Geschwindigkeit und Lenkeinschlag berücksichtigt.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Implizites_Wissen)

Index

ein einzelner Wert, gebildet aus einer Serie von Preisen oder Quantitäten
(Quelle (übersetzt): en.wikipedia.org/wiki/Index_%28economics%29)

Inhouse

Bezieht sich in diesem Zusammenhang auf die Fähigkeit eines Unternehmens, ein Produkt oder eine Dienstleistung mit eigenen finanziellen Mitteln, Mitarbeitern und anderen Ressourcen zu produzieren.

Innovatoren

Innovatoren ziehen es vor, Dinge anders zu tun, auch durch radikale Veränderungen.
(Quelle: InnoSupport: Supporting Innovation in SMEs. 4.1 Foundations of Generating Ideas. 2005. Download vom: 24 September 2008, archive.innosupport.net)

Interkulturelle Kompetenz

Soziale branchenübergreifende Schlüsselkompetenz, die durch entsprechende Einstellungen, Wissen und Verhaltensdispositionen situationsadäquate erfolgreiche Interaktion mit fremdkulturellen Individuen ermöglicht bzw. fördert. Interkulturelle Kompetenz muss prinzipiell die Kenntnis kulturspezifischer Ausdrucksformen der Kommunikation einschließen.

Interne Faktoren

Stärken/Schwächen beziehen sich auf das Unternehmen selbst, ergeben sich also aus der Selbstbeobachtung des Unternehmens. Man spricht deshalb auch von der Inweltanalyse. Stärken/Schwächen produziert das Unternehmen selbst, es sind Eigenschaften des Unternehmens bzw. werden vom Unternehmen selbst geschaffen, sie sind also Ergebnis der organisatorischen Prozesse.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/SWOT)

Kernkompetenz

Die Kernkompetenz bezeichnet eine Fähigkeit bzw. Tätigkeit, die ein Unternehmen im Vergleich zur Konkurrenz besser ausführen kann wodurch ein Wettbewerbsvorteil erlangt wird. Sie wird durch die vier Merkmale bestimmt: Kundennutzen, Imitationsschutz, Differenzierung und Diversifikation.
Die Konzentration auf Kernkompetenzen ist eine Unternehmensstrategie zum Ausbau von Wettbewerbsvorteilen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kernkompetenz)

Know-how

Englisch für „Wissen wie“ oder Handlungswissen, meint Fähigkeiten und Wissen über prozedurale Vorgänge. Darunter fallen Lösungswege und -prozesse oder Lösungen zu den verschiedensten Problemen, wie z.B. in der Wissenschaft, im Bankwesen, in der Verwaltung, bei Dienstleistungen und/oder in der Technik. Zu einem großen Teil handelt es sich um implizites Wissen. Know-how gehört auch zu den Begriffen, die in das Modernisierungsparadigma einer Gesellschaft gehören. Es ist von der Terminologie her also nicht mit Wissen, Fortschritt usw. identisch, auch wenn es nicht selten so undifferenziert verwendet wird.

Kollektivmarke

Die unterscheidet sich von gem. §3 MarkenG schutzfähigen Zeichen (Marke), dass ihr Inhaber nur ein rechtsfähiger Verband bzw. eine juristische Person des öffentlichen Rechts einschließlich der rechtsfähigen Dachverbände und Spitzenverbände, deren Mitglieder selbst Verbände sind, sein kann (vgl. §97 f. MarkenG).
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kollektivmarke)

Kompetenz

bedeutet in den Wirtschafts- und Organisationswissenschaften:
bestimmte Fähigkeiten - siehe Führungskompetenz, Fachkompetenz, sowie, als Teil der Personalentwicklung, Kompetenzmanagement -, Zuständigkeiten, z.B. Leitungs- und Durchführungskompetenz, siehe Kompetenz (Organisation) Tätigkeiten, auf die sich ein Unternehmen spezialisiert hat, siehe Kernkompetenz.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kompetenz)

Konsortium

Ein Konsortium (von lateinisch: consors, -rtis = „Schicksalsgenosse“) ist eine befristete oder unbefristete Vereinigung von zwei oder mehr rechtlich und wirtschaftlich selbstständigen Unternehmen (z. B. Banken oder Kaufleuten) zur Führung eines gemeinsamen, genau abgegrenzten Geschäftes, wobei hier meist ökonomische Ziele im Vordergrund stehen (Synergieeffekte, Wettbewerbsverzerrungen durch kartellähnliche Strukturen, Aufgabenzerlegung).
Konsortien finden sich häufig im bankgeschäftlichen Bereich als Emissionskonsortien oder Kredit- bzw. Finanzierungskonsortien und ebenso im Baugewerbe als ARGE (Arbeitsgemeinschaft) zur Realisierung von Großprojekten. Die gegenseitigen Verpflichtungen werden in einem Konsortialvertrag vereinbart. Ein Konsortium muss nicht zwingend als solches in Erscheinung treten. Beim sogenannten stillen Konsortium ist dem Auftraggeber nicht bekannt, dass es sich um ein Konsortium handelt.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Konsortium)

Kontinuierliche Verbesserung (Kaizen, Total Quality Management)

ist eine Strategie der ständigen Einführung kleiner, schrittweiser Veränderungen in einer Organisation, um deren Qualität und Effizienz zu verbessern. Es wird unterstellt, dass die eigenen Mitarbeiter am besten in der Lage seien, Spielräume für Verbesserungen zu erkennen, weil sie die Prozesse fortwährend in Aktion sehen.
(Quelle (übersetzt):http://tutor2u.net/business/production/kaizen-quality-circles-continuous-improvement.html)

Kontrollpunkt (Gate)

Entscheidungspunkt, oft ein Meeting, in dem eine Managemententscheidung getroffen wird, aufgrund der das Produktentwicklungsprojekt entweder in das nächste Stadium geht oder zur Verbesserung der Ergebnisse dasselbe Stadium erneut durchläuft oder das Projekt gestoppt wird. Die Zahl der Kontrollpunkte hängt vom Projekt und vom Unternehmen ab.

Kooperation

Kooperation (lat. cooperatio: "Zusammenarbeit, Mitwirkung") ist das Zusammenwirken von Handlungen zweier oder mehrerer Lebewesen, Personen oder Systeme.
Kooperation führt häufig zum Nutzen für alle Beteiligten, aber es gibt auch erzwungene Kooperation und unter Täuschung zustande gekommene Kooperation, bei der eine Seite mehr oder alle Vorteile aus dieser Kooperation zieht.
Kooperation ist zumindest für deren Dauer ein Zusammenschluss im Sinne von Systembildung. Es bildet sich gewissermaßen auf einer höheren Ebene (zeitweise) ein neues System. Deren Elemente - die Kooperationspartner - erwarten ein der Kooperation entsprechendes Verhalten (Quid pro quo). Diese Art von Erwartungen können als Rechte und Pflichten verhandelt und fixiert werden.
Eine Kooperation im Sinne einer solchen Systembildung kann aber auch ohne Absprache und ohne höhere Zwänge (Gesetze, Moral, ...) zwischen egoistischen Elementen - Spielern - entstehen (siehe Robert Axelrod 'Evolution der Kooperation').
In der Betriebswirtschaftslehre ist eine Kooperation die freiwillige Zusammenarbeit von Unternehmen, die rechtlich selbstständig bleiben. Die beteiligten Unternehmen geben somit aber einen Teil ihrer wirtschaftlichen Souveränität ab. Werden Partner außerhalb der Akteursgruppe der Unternehmen in die Kooperation eingebunden, spricht man von "intersektoralen Kooperationen". Diese Form der Zusammenarbeit spielt vor allem im Bereich nachhaltige Entwicklung eine zunehmend wichtige Rolle. Beispiele sind die "Sustainability-Netzwerke", die auf dem Weltgipfel für nachhaltige Entwicklung 2002 in Johannesburg gegründet bzw. international registriert wurden.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kooperation)

Kreative Umgebung

Das Klima oder der Kontext, in dem der Kreativitätsprozess stattfindet.
(Quelle: InnoSupport: Supporting Innovation in SMEs. 4.1 Foundations of Generating Ideas. 2005. Download vom: 24 September 2008, archive.innosupport.net)

Kreatives Produkt

Ein kreatives Produkt zeichnet sich durch seine besondere Produktleistung (Innovation) und/oder durch seine Komplexität (Vielfältigkeit, Anwendungsbreite etc.), durch Ergonomie und/oder Design und/oder besondere Umweltverträglichkeit aus.

Kreativität

Kreativität bezeichnet die Fähigkeit schöpferischen Denkens und Handelns. Ursprünglich wurde der Begriff Kreativität als Bezeichnung für die Ursache persönlicher geistiger Schöpfungen (Urheberrechtsgesetz) von Künstlern verwendet. In jüngerer Vergangenheit wurde diese menschliche Fähigkeit vermehrt zum Gegenstand des Interesses von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Erforschung kreativer Prozesse und ihre Beherrschbarkeit und Berechenbarkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kreativit%C3%A4t)

Kreativitätstechnik

Ideenfindung und Kreativitätstechnik sind Methoden zur Förderung von Kreativität und gezieltem Erzeugen neuer Ideen, um Visionen zu entwickeln oder Probleme zu lösen. In Wirtschaft, Politik, Bildung etc. werden dafür gezielt Innovationsworkshops und Innovationsprojekte durchgeführt.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kreativit%C3%A4tstechnik)

Kreuzlizenzierung

Unter Kreuzlizensierung (Cross-Licensing) wird ein Abkommen zwischen zwei Parteien (zumeist Unternehmen) verstanden, welches die wechselseitige Erlaubnis erteilt Patente der jeweiligen anderen Partei zu nutzen. Die gegenseitige Anerkennung erfolgt entweder ohne zusätzliche Lizenzgebühren, wenn ca. gleichwertige Patentbeständen bestehen oder auf Basis einer einmaligen Zahlung. Dieses Abkommen kann neben bereits existierenden Patenten auch zukünftige Patente mit einschließen.
Auf Klage wegen Patentverletzung kann mit einer Gegenklage auf Basis des eigenen Patentbestandes reagiert werden (sofern die erstklagende Partei selbst über Produkte verfügt, welche etwaige Patentverletzungen beinhalten könnten; vgl. Patent-Troll), um einen Vergleich schließen zu können. Durch eine Kreuzlizensierung wird vermieden, dass sich Unternehmen gegenseitig mit zeit- und kostenintensiven Patentklagen und Gegenklagen blockieren.
Kritik an der Kreuzlizensierung wird geübt, da zwei Parteien in bilateralen Verhandlungen Nutzungsrechte vereinbaren. Dadurch lassen sich gegenüber Dritten Wettbewerbsvorteile erzielen, da so ansonsten schwerer oder nicht erhältliche Lizenzen vereinbart werden und gegebenenfalls keine oder nur geringe zusätzlichen Lizenzgebühren für die Patentnutzungen notwendig sind. Die gegenseitige Anerkennung von Patenten beruht oft auf großen Patentbeständen, was Unternehmen mit geringerem Patentbestand tendenziell benachteiligt.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Kreuzlizenzierung)

Kriterium

Ein Kriterium (gr. κριτήριον, „Gerichtshof; Rechtssache; Richtmaß“) ist ein Merkmal, das bei einer Auswahl zwischen Personen oder Objekten (Gegenständen, Eigenschaften, Themen, usw.) relevant für die Entscheidung ist… In der Entscheidungstheorie werden Methoden wie z.B. die einfache Nutzwertanalyse (NWA) oder der präzisere Analytic Hierarchy Process (AHP) angewandt, wo Kriterien im Sinne von Gesichtspunkten und Alternativen im Sinne von Lösungsvorschlägen dargestellt, verglichen und bewertet (Bewertungskriterium) werden, um die optimale Lösung zu einer Entscheidung oder Problemstellung zu finden.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kriterium)

Kundenmeinung

Testimonial (lat. testimonium = Zeugnis, Zeugenaussage, Beweis) ist ein Begriff aus der Werbung und bezeichnet die konkrete Fürsprache für ein Produkt oder eine Dienstleistung durch Personen, die sich als überzeugte Nutzer des Produkts oder der Dienstleistung ausgeben.
Fürsprecher sind reale Kunden bzw. Schauspieler in Kunden-Rollen, die Affinität zur Zielgruppe zeigen, aber auch Prominente, deren Beliebtheit genutzt wird. Beide Faktoren dienen der Vertrauensbildung und der Schaffung von Glaubwürdigkeit, die beim Testimonial wichtiger sind als die Bewerbung konkreter Merkmale oder Leistungen. Das Testimonial findet unterschiedlich Anwendung, es verhilft austauschbaren Konsumartikeln zu mehr Seriosität oder weckt Interesse für abstrakte Produkte und komplizierte Sachverhalte.
Testimonials können in Presse, Funk oder Fernsehen platziert sein. Formale Vorgaben existieren nicht, da das Bekenntnis zum Produkt aber die zentrale Aussage ist, wird oft eine Interview-Situation gewählt.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Testimonial)

Layered Manufacturing

ist eine Technologie, die es ermöglicht, physische Prototypen von dreidimensionalen Modellen direkt aus ihrer digitalen Repräsentation heraus zu erstellen, als Stapel zweidimensionaler Schichten.
(Quelle (übersetzt): portal.acm.org/citation.cfm)

Maßstab

Ein Maßstab ist eine Standard Maßeinheit, wie Meile oder Sekunde, allgemein gesagt, ein System von Parametern, ein Meßsystem, auch eine Reihe von Verfahren zur quantitativen, periodischen Messung, Bewertung und Kontrolle oder Auswahl einer Person, eines Prozesses, eines Ereignisses oder einer Institution mit gleichzeitigen Prozeduren der Durchführung von Messungen und der Prozedur zur Interpretation der Bewertung im Licht früherer oder vergleichbarer Bewertungen.
(Quelle (übersetzt): en.wikipedia.org/wiki/Metrics)

Madrider Markenabkommen

Das Madrider Abkommen über die internationale Registrierung von Marken (kurz: Madrider Markenabkommen oder MMA) von 1891 ist ein Abkommen zwischen einer Vielzahl von Ländern, durch welche nationale Marken eines Verbandsstaates auch in den anderen Verbandsstaaten Schutz genießen können und somit eine international registrierte (IR) Marke geschaffen werden kann. Das Abkommen wurde in den Jahren 1900, 1911, 1925, 1934, 1957 revidiert. Eine wichtige weitere Revision geschah 1967 in Stockholm. Vertragssprache dieses Abkommens ist nach Regel 6 des Abkommens Französisch. Hilfsweise können Gesuche auch in Englisch abgefasst werden. Das Madrider Markenabkommen wird von der WIPO in Genf verwaltet und die fälligen Gebühren werden in Schweizer Franken bemessen. Im Jahre 2007 wurden bei der WIPO 38.471 Anträge auf Registrierung eingereicht.
(Quelle: en.wikipedia.org/wiki/Madrid_System)

Marketing

(engl. marketing: auf den Markt bringen, Vermarktung, veraltet Absatzwesen), bezeichnet die Ausrichtung der Unternehmensentscheidungen auf den Markt. Dieser Ansatz steht im Gegensatz zur Orientierung an unternehmensinternen Gegebenheiten wie Produktionskapazitäten, wie es in der deutschen Nachkriegswirtschaft üblich war.
Auch außerhalb der Unternehmenswelt nutzen mittlerweile Non-Profit-Organisationen („Non-Profit-Marketing”) Marketingtechniken. Auch Einzelpersonen nutzen Marketingtechniken, um sich "möglichst gut zu vermarkten" bei der Job- und Partnersuche oder als Kandidat in einer Wahl.
Daneben werden unter Marketing auch alle Tätigkeiten wie Analyse, Planung, Umsetzung und Kontrolle auf gegenwärtige und zukünftige Absatzmärkte ausgerichtete Unternehmensaktivitäten verstanden. Marketing wird so zur zentralen betriebswirtschaftlichen Funktion in einem marketing-orientierten Unternehmen. Im Marketing-Mix werden die langfristig geplanten Vorgaben in konkrete Aktionen umgesetzt, betreffend Produkt, Preis, Kommunikation und Distribution.
In der Praxis wird Werbung und Public Relations (PR, Öffentlichkeitsarbeit) oft mit „Marketing” gleichgesetzt. Auch vertriebliche Aktivitäten werden eleganter mit „Marketing” bezeichnet. Aus marketing-theoretischer Sicht werden diese allerdings im Kommunikations- bzw. Distributionsteil des Marketing-Mix eingeordnet.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Marketing)

Materialstückliste

Eine Materialstückliste ist eine strukturierte Anordnung von Teilen oder Baugruppen, die zur Herstellung eines anderen Teiles benötigt werden. Eine Stückliste ordnet die Teile eines Systems nach deren strukturellen Eigenschaften. Die Funktion der Teile interessiert nicht. Stücklisteninformationen gehören zu den wichtigsten Datenstrukturen, die Fertigungsunternehmen vorhalten müssen: Sie dienen letztlich dazu, die richtigen Materialien zu bestellen (siehe Bedarfsermittlung) und/oder dem Lager zu entnehmen, wenn ein bestimmtes Produkt gefertigt werden soll. In der Serienfertigung, in der Prozesskostenrechnung und anderen Steuersystemen werden Stücklisten zur retrograden Ist-Verbrauchsermittlung eingesetzt. Mittels Stückliste wird die Vollständigkeit eines in Einzelteilen gelieferten Systems überprüfbar.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/St%C3%BCckliste)

Modell

Muster, Plan, Repräsentation (speziell in kleinerem Maßstab), oder Beschreibung, die das Hauptobjekt oder die Funktion eines Objekts, Systems oder Konzepts zeigen soll.

Netzwerk

Ein Soziales Netzwerk in der Betriebswirtschaftslehre ist eine gezielte, gewollte lose Form der Organisiertheit in Form von zielbezogenen Organisationen, wie informelle Zusammenschlüsse und Verbände von Menschen, die durch das Netzwerk einen Vorteil erfahren oder sich erhoffen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_(Betriebswirtschaftslehre)

Non-Prototyping Applikationen

Eine neue Art Software, auch als „Applikation Definition Software“ bezeichnet, ermöglicht die schnelle Produktion relativ einfacher, animierter Simulationen von noch zu entwickelnden Computerprogrammen, ohne dass dazu Programmcode geschrieben werden müsste. Applikation Simulation Software gestattet sowohl dem Techniker als auch dem Nicht-Techniker Umgang, Test und Aussagen über die Funktionalität des simulierten Programms, und sie liefert Berichte in Form von Annotationen, Screenshots und Schemata.
(Quelle (übersetzt): en.wikipedia.org/wiki/Software_prototyping)

Operations Research

Die Ablauf- und Planungsforschung (engl. Operations Research, auch operational research, kurz OR), auch mathematische Entscheidungsvorbereitung oder Unternehmensforschung ist ein Teilgebiet der Angewandten Mathematik, das sich mit der Optimierung bestimmter Prozesse oder Verfahren beschäftigt., source: en.wikipedia.org/wiki/Operational_Analysis, gelesen am 16. Juni 2009

Outsourcing

(dt. Auslagerung) bezeichnet in der Ökonomie die Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen. Es ist eine spezielle Form des Fremdbezugs von bisher intern erbrachter Leistung, wobei Verträge die Dauer und den Gegenstand der Leistung fixieren. Das grenzt Outsourcing von sonstigen Partnerschaften ab.
In Deutschland wird mit dem Begriff Outsourcing oft die Auslagerung von Arbeitsplätzen in tarifungebundene Tochtergesellschaften verstanden.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Outsourcing)

Paralleles Denken

Jeder verwendet die gleiche Denkweise gleichzeitig auf dieselbe Aufgabe.
(Quelle (übersetzt): http://www.debonoforbusiness.com/asp/six_hats.asp)

Patent

Ein Patent (von lat. patens, patentis – „offen darliegend“) ist ein hoheitlich erteiltes gewerbliches Schutzrecht auf eine Erfindung. Der Inhaber des Patents ist berechtigt, anderen die Benutzung der Erfindung zu untersagen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Patent (Deutsches Wikipedia))

Patents

tas ir saistīts ar izgudrojumu, kas  ir aizsargājams ar patentu jebkurā tehnikas jomā, ja izgudrojums ir jauns, tam ir izgudrojuma līmenis, un tas ir rūpnieciski izmantojams.
(Avots: Patentu Likums en.wikipedia.org/wiki/Patent)

Personalentwicklung (PE)

umfasst alle geplanten Maßnahmen der Bildung, der Förderung und der Organisationsentwicklung, die von einer Organisation oder Person zielorientiert geplant, realisiert und evaluiert werden. PE ist ein Teilgebiet der Personalwirtschaft innerhalb der Betriebswirtschaft, der Organisationssoziologie, der Erwachsenenbildung (Andragogik), innerhalb der Pädagogik sowie der Personalpsychologie mit dem Ziel, Menschen, Teams und Organisationen dazu zu befähigen, ihre Aufgaben in betrieblichen Arbeitssystemen erfolgreich und effizient zu bewältigen und sich neuen Herausforderungen selbstbewusst und motiviert zu stellen. Sie umfasst die gezielte Förderung von Humankapital, um die Unternehmensziele unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Qualifikation des Mitarbeiters oder einer Gruppe von Mitarbeitern optimal zu erreichen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Personalentwicklung)

Positionierung

Die Positionierung im Marketing bezeichnet das gezielte, planmäßige Schaffen und Herausstellen von Stärken und Qualitäten, durch die sich ein Produkt oder eine Dienstleistung in der Einschätzung der Zielgruppe klar und positiv von anderen Produkten oder Dienstleistungen unterscheidet. David Ogilvys Definition der Positionierung lautete kurz 'was das Produkt leistet - und für wen' (in: Ogilvy on Advertising). Dabei geht die Positionierung von der Abbildung des Meinungsbildes zu einem Meinungsgegenstand
(z. B. Sach- oder Dienstleistung) in einem psychologischen Marktmodell aus.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Positionierung_(Marketing)

Problemlösungs-Zirkel

ein Kreislauf von Problemerkennung und Problemlösung, bei dem Sie mit jedem Schritt Ihr Wissen erweitern. Wenn Sie die Lösung gefunden haben, kann Sie in Ihren Prozess implementiert werden.
(Quelle (übersetzt): www.pac-it.org.nz/resources/Problem_solving_cycle.pdf)

Production Blocking

(Mentale Blockade) ist ein bekanntes Problem in Brainstorming-Gruppen. Es handelt sich um die Tendenz eines Individuums, zu dominieren oder andere Teilnehmer der Gruppendiskussion zu behindern. Dies blockiert den Kreativitätsprozess, da die anderen Teilnehmer nicht die Zeit finden, nachzudenken und Ideen zu entwickeln, weil sie zu sehr damit beschäftigt sind, immer derselben Person zuzuhören. Je größer die Gruppe, desto größer das Problem des Production Blocking. Es kann überwunden werden, durch bestimmte Varianten des Brainstorming, zum Beispiel durch das elektronische Brainstorming.
(Quelle: (übersetzt) en.wikipedia.org/wiki/Production_blocking)

Produkt-Positionierung

ist die Kunst, das Image und die Präsentation eines Produktes oder einer Dienstleistung so maßzuschneidern, dass diese für ein ausgewähltes Marktsegment attraktiv werden. Im Idealfall ermöglicht die Produkt-Positionierung dem Vermarkter die Schaffung einer direkten Verbindung zwischen einer existierenden Produkteigenschaft und einem spezifischen Kundenbedürfnis. Anstatt einen generellen Anreiz zu schaffen, indem die neue, innovative Technik eines PKW hervorgehoben wird, ermöglicht die Produkt-Positionierung dem Vermarkter, beispielsweise die Sparsamkeit des Autos zu betonen, als Anreiz für außerhalb wohnende Pendler, die Treibstoffkosten einsparen wollen.
(Quelle: www.marketingpower.com/content1482.php)

Produktionsprozess-Management

Das Produktionsprozess-Management umfasst mehrere Technologien und Methoden, die in der Produktion angewendet werden; ERP/MRP definiert, wann etwas zu produzieren ist, das Produktionsprozess-Management definiert, wie es zu produzieren ist.
(Quelle: (übersetzt) en.wikipedia.org/wiki/Manufacturing_Process_Management)

Produktlebenszyklus

Er basiert auf dem biologischen Lebenszyklus: Ein Saatkorn wird gepflanzt (Einführung); es beginnt zu wachsen (Wachstum); es treibt Blätter aus und schlägt Wurzeln, wenn es erwachsen wird (Reife); nach einer langen Periode des Erwachsenseins schrumpft die Pflanze und stirbt ab (Niedergang).
(Quelle: www.marketingteacher.com/Lessonstore.htm)

Project Portfolio Management (PPM)

Das Projektportfoliomanagement ist eine Teilaufgabe des Multiprojektmanagement. Wesentliches Ziel des Projektportfoliomanagements ist es, die richtigen Projekte zu finden bzw. auszuwählen. Diese Projekte bilden dann das Projektportfolio. Somit zielt das Projektportfoliomanagement vor allem auf eine höhere Effektivität der Projektwirtschaft, während beim Projektmanagement im Allgemeinen vor allem die effiziente Umsetzung von Projekten im Vordergrund steht. Während das Projektmanagement von Einzelprojekten oder Programmen (siehe Programmmanagement) mit dem Abschluss der Projekte endet (Lebenswegorientierung), handelt es sich beim Projektportfoliomanagement um eine permanente Aufgabe, die zyklisch wiederholt wird.
Eine Definition des Projektportfoliomanagements liefert Jenny: „Das Projektportfoliomanagement führt alle Projekte einer Führungseinheit. Dazu gehören alle Aufgaben, welche für das Priorisieren, das Koordinieren, das Kontrollieren und das Unterstützen der anstehenden und laufenden Projekte und der notwendigen Ressourcen aus Projektportfolio-Sicht notwendig sind.“ (Jenny, Bruno SPOL AG: Projektmanagement: Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, Zürich 2003, S. 195)
Etwas allgemeiner betrachtet kann man unter Projektportfoliomanagement die permanente Planung, Priorisierung, übergreifende Steuerung und Überwachung aller Projekte einer Organisation oder eines abgeschlossenen Teilbereichs einer Organisation verstehen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Projektportfoliomanagement)

Prototyp

In der Technik stellt ein Prototyp … ein für die jeweiligen Zwecke funktionsfähiges, oft aber auch vereinfachtes Versuchsmodell eines geplanten Produktes oder Bauteils dar. Es kann dabei nur rein äußerlich oder auch technisch dem Endprodukt entsprechen. Ein Prototyp dient oft als Vorbereitung einer Serienproduktion, kann aber auch als Einzelstück geplant sein, dass nur ein bestimmtes Konzept illustrieren soll. Da bei der Herstellung von Prototypen noch nicht die rationellen Fertigungsmöglichkeiten einer Massenproduktion zur Verfügung stehen, sind diese oft deutlich teurer als die späteren Serienmodelle. Prototypen müssen nicht unbedingt aus materiellen Objekten bestehen – ein Prototyp kann beispielsweise auch eine einfache Implementierung einer Software (siehe Prototyp in der Softwareentwicklung) oder ein dreidimensionales CAD-Modell sein.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Prototyp)

Qualitätsmaßstäbe

Daten zu Qualitätsmaßstäben können verwendet werden, um Leistungstrends zu erkennen, Alternativen zu vergleichen und Voraussagen über eine zu erwartende Leistung zu treffen. Organisationen sollten jedoch Kosten und Nutzen einer Datensammlung für einen bestimmten Maßstab genau prüfen. Die Sammlung von Daten führt nicht automatisch zu höheren Leistungsniveaus. Unternehmen mit hohem Qualitätsstandard verwenden oft weniger Maßstäbe als ihre Wettbewerber.
(Quelle (übersetzt): homepages.stmartin.edu/fac_staff/dstout/MEM650/Ch04%20Metrics.ppt)

Qualitätsmanagement (QM)

oder QM bezeichnet grundsätzlich alle organisierten Maßnahmen, die der Verbesserung von Produkten, Prozessen oder Leistungen jeglicher Art dienen. QM ist eine Kernaufgabe des Managements. In Branchen wie der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Gesundheitsversorgung, Arznei- und Lebensmittelherstellung ist das Qualitätsmanagementsystem vorgeschrieben. Seit etwa 1900 wurden eine Reihe von Modellen zur Standardisierung des Qualitätsmanagement entwickelt.  Aber auch ohne explizite Konzepte wird QM betrieben,
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Qualit%C3%A4tsmanagement)

Rapid Prototyping

(deutsch schneller Prototypenbau) ist ein Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen ausgehend von Konstruktionsdaten. Rapid Prototyping-Verfahren sind somit Fertigungsverfahren, die das Ziel haben, vorhandene CAD-Daten möglichst ohne manuelle Umwege oder Formen direkt und schnell in Werkstücke umzusetzen. Die für diese Verfahrensgruppe relevante Datenschnittstelle ist das STL-Format. Die unter dem Begriff des Rapid Prototyping seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt gewordenen Verfahren sind in der Regel Urformverfahren, die das Werkstück schichtweise aus formlosem oder formneutralem Material unter Nutzung physikalischer und/oder chemischer Effekte aufbauen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Rapid_Prototyping)

Real Simple Syndication (RSS)

RSS ist ein Service auf Webseiten, der ähnlich einem Nachrichtenticker die Überschriften mit einem kurzen Textanriss und einen Link zur Originalseite enthält. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man auch als RSS-Feed (engl. to feed – im Sinne von versorgen, einspeisen, zuführen). Er liefert dem Leser, wenn er einmal abonniert wurde, automatisch neue Einträge. Es handelt sich um ein Pull-Verfahren. Der Client sendet also in regelmäßigen Abständen Anfragen zur Aktualisierung des RSS-Feed an den Server.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Rss)

Reverse Engineering

(engl., bedeutet: umgekehrt entwickeln, rekonstruieren, Kürzel: RE) bezeichnet den Vorgang, aus einem bestehenden, fertigen System oder einem meistens industriell gefertigten Produkt durch Untersuchung der Strukturen, Zustände und Verhaltensweisen, die Konstruktionselemente zu extrahieren. Aus dem fertigen Objekt wird somit wieder ein Plan gemacht. Im Gegensatz zu einer funktionellen Nachempfindung, die ebenso auf Analysen nach dem Black-Box-Prinzip aufbauen kann, versucht das Reverse Engineering, das vorliegende Objekt weitgehend exakt abzubilden. Häufig wird versucht, zur Verifikation der gewonnenen Einsichten eine 1:1-Kopie des Objekts anzufertigen, auf deren Basis es grundsätzlich möglich ist, Weiterentwicklung zu betreiben.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Reverse_engineering)

Risikoanalyse

ist in der Betriebswirtschaftslehre die Abschätzung der Kosten möglicherweise eintretender Risiken zwecks Risikomanagement und Ermittlung der Höhe kalkulatorischer Wagniskosten. Allgemeiner interpretiert ein systematisches Verfahren, um Risiken umfassender zu bewerten, komplexe Zusammenhänge transparent zu machen und Unsicherheiten oder Wissenslücken anzusprechen. Sie lässt sich in drei Teilschritte untergliedern:

  1.  Risikoidentifizierung – mit welchen Risiken ist mein Unternehmen konfrontiert
  2. Risikobewertung – welche Risiken treten mit welcher Wahrscheinlichkeit ein
  3. Risikoanalyse im engeren Sinne

(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Risikoanalyse)

Risikokapital

auch Venture Capital oder Wagniskapital genannt – ist außerbörsliches Beteiligungskapital („private equity“), das eine Beteiligungsgesellschaft zur Beteiligung an als besonders riskant geltenden Unternehmungen bereitstellt. Das Wagniskapital wird in Form von voll haftendem Eigenkapital oder eigenkapitalähnlichen Finanzierungsinstrumenten wie Mezzanine-Kapital oder Wandelanleihen ins Unternehmen eingebracht, oftmals durch auf dieses Geschäftsmodell spezialisierte Wagnisfinanzierungsgesellschaften, häufig „Venture-Capital-Gesellschaften“ (abgekürzt VCG) genannt.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Risikokapital )

Sensitivitätsanalyse

(Sensibilitätsanalyse) Bei einer Sensitivitätsanalyse findet eine Grenzbetrachtung der Ergebnisse statt. Dabei wird jeweils c.p. ein Parameter (oder auch mehrere Parameter gemeinsam) verändert. Es wird geprüft, ab welchem Zeitpunkt der Zielwert erstmalig unter- bzw. überschritten wird (z.B. die Opportunität). In der Sensitivitätsanalyse (= „Empfindlichkeitsanalyse“) wird der Einfluss von Inputfaktoren (einzeln oder gemeinsam) auf bestimmte Ergebnisgrößen untersucht. Die Analyse kann mathematisch durch das Analysieren von Modellgleichungen erfolgen oder auch durch die Verwendung von variierten einzelnen Inputfaktoren (Iterationsverfahren) und damit den Vergleich der Ergebnisse mit dem Ergebnis des Standardinputs. Inputfaktoren können z.B. Preise und Kosten sein und Ergebnisgrößen sind möglicherweise Mengen, der Break-even-Punkt (Gewinnschwelle) usw. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sensibilit%C3%A4tsanalyse , gelesen am 11. Oktober 2009

Sensitivity analysis

is the study of how the variation (uncertainty) in the output of a Model can be apportioned, qualitatively or quantitatively, to different sources of variation in the input of a Model,  source: en.wikipedia.org/wiki/Sensitivity_analysis

Shockwave

Adobe Shockwave (formerly Macromedia Shockwave) was Macromedia’s  first and most successful multimedia player prior to the introduction of Macromedia Flash (now Adobe Flash). It allows Adobe Director applications to be published on the Internet and viewed in a web browser by anyone who has the Shockwave plug-in installed
(source: en.wikipedia.org/wiki/Adobe_Shockwave)

Shockwave

bezeichnet eine Software des Herstellers Macromedia (2005/06 aufgekauft von Adobe) für die Darstellung interaktiver Inhalte im Internet. Shockwave-Dateien zeichnen sich durch eine hohe und vom Autor einstellbare Kompression aus. Dies ist nötig, um auch umfangreiche Inhalte mit kurzer Ladezeit über das Internet verfügbar machen zu können. In Shockwave-Dateien werden beispielsweise Sounds im MP3-Format kodiert und Bilder als JPEGs. Weitere Dateien und Inhalte können dynamisch nachgeladen werden (Streaming). Shockwave unterstützt im Gegensatz zu Flash Hardwarebeschleunigung von 3D-Inhalten, wodurch detaillierte Modelle in Echtzeit berechnet werden können.
Ein Shockwave-Plugin für Windows kann kostenlos bei Adobe heruntergeladen werden und lässt sich in zahlreichen Browsern installieren. Im Gegensatz zu Flash steht jedoch kein Plugin für Linux zur Verfügung. Für Mac-OS-X-Plattformen mit Intel-Prozessor war lange Zeit kein Plugin verfügbar, womit alle aktuellen Apple-Rechner ab Mitte 2006 nicht mehr direkt unterstützt wurden. Seit März 2008 (Version 11) werden Intel-Macs unterstützt.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Shockwave)

Solid Free-Form Fabrication (SFF)

umfasst eine Reihe von Techniken zur Herstellung fester Objekte durch sequentielle Lieferung von Energie und/oder Materialien an spezifische Orte im Raum zur Herstellung der Objekte.
(Quelle (übersetzt): en.wikipedia.org/wiki/Solid_freeform_fabrication)

Soziales Netzwerk

Ein Soziales Netzwerk in der Betriebswirtschaftslehre ist eine gezielte, gewollte lose Form der Organisiertheit in Form von zielbezogenen Organisationen, wie informelle Zusammenschlüsse und Verbände, von Menschen die durch das Netzwerk einen Vorteil erfahren oder sich erhoffen. (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_(Betriebswirtschaftslehre )

Sozialkapital

Mit dem soziologischen Begriff Soziales Kapital bezeichnet Pierre Bourdieu (1983) die Gesamtheit der aktuellen und potenziellen Ressourcen, die mit der Teilhabe am Netz sozialer Beziehungen gegenseitigen Kennens und Anerkennens verbunden sein können. Im Gegensatz zum Humankapital bezieht sich das soziale Kapital nicht auf natürliche Personen an sich, sondern auf die Beziehungen zwischen ihnen. Soziales Kapital bietet für die Individuen einen Zugang zu den Ressourcen des sozialen und gesellschaftlichen Lebens wie Unterstützung, Hilfeleistung, Anerkennung, Wissen und Verbindungen bis hin zum Finden von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Es produziert und reproduziert sich auch über Tauschbeziehungen, wie gegenseitige Geschenke, Gefälligkeiten, Besuche und Ähnliches.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Sozialkapital)

Spieltheorie

Die Spieltheorie ist ein Teilgebiet der Mathematik, das sich damit befasst, Systeme mit mehreren Akteuren (Spieler, Agenten) zu analysieren. Die Spieltheorie versucht dabei unter anderem, das rationale Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen abzuleiten. Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Spieltheorie, gelesen am 16. Juni 2009

Stadium (Stage)

Eine Reihe gleichzeitig erledigter Aufgaben mit vorgegebener Art und Weise der Ergebnisse innerhalb des Produktentwicklungsprozesses.

Stage-Gate™ Prozess

Das Stage-Gate-Modell wurde von Robert Cooper entwickelt um Innovations- und Entwicklungsprozesse maßgeblich zu optimieren. Das Modell verfolgt hierbei eine Reihe von Zielsetzungen, welche im Rahmen der bisherigen Entwicklungsprozesse entweder keine oder lediglich eine suboptimale Berücksichtigung fanden. So bestehen die Ziele in:
Qualitätsverbesserung der Prozessdurchführung
Schärfere Fokussierung und bessere Prioritätssetzung
Parallele Prozessabwicklung mit hohem Tempo
Einsatz eines bereichsübergreifenden Teams
Expliziter Einbezug von Marktorientierung und Marktbeurteilung
Detaillierte Informationsgewinnung und Prognosen im Entwicklungsvorfeld
Kreieren von Produkten mit Wettbewerbsvorteilen
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stage-Gate-Modell)

Stakeholder

Das Prinzip der Stakeholder (auch Anspruchsgruppen oder Anspruchsträger genannt) ist gleichzeitig die Basis und die Erweiterung des in der Betriebswirtschaft verbreiteten Shareholder-Value-Ansatzes. Im Gegensatz zum Shareholder-Value-Prinzip, das Bedürfnisse und Erwartungen der Anteilseigner eines Unternehmens (z.B. die Aktionäre bei einer Aktiengesellschaft) in den Mittelpunkt des Interesses stellt, versucht das Prinzip der Stakeholder das Unternehmen in seinem gesamten sozialökonomischen Kontext zu erfassen und die Bedürfnisse der unterschiedlichen Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen. In Erweiterung zum sogenannten Customer-Relationship-Management (CRM), welches sich lediglich mit den Beziehungen des Unternehmens zu seinen Kunden auseinandersetzt, geht das Prinzip des Stakeholder-Relationship-Managements (SRM) deutlich weiter, da es versucht, die Beziehungen eines Unternehmens zu allen, bzw. seinen wichtigsten Anspruchsgruppen in Einklang zu bringen. Dies bezeichnet man als „Anreiz-Beitrags-Gleichgewicht“ zwischen dem endogenen Unsicherheitsumfeld (Lieferanten, Handel, Konsument, etc.) und den exogenen Unsicherheiten (sozialkulturell, politisch, rechtlich, technologisch, ökologisch) gegenüber dem Unternehmen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Stakeholder)

Stellenbeschreibung

Eine Stellenbeschreibung (Arbeitsplatzbeschreibung, job description, position guide) ist eine personenneutrale schriftliche Beschreibung einer Arbeitsstelle hinsichtlich ihrer Arbeitsziele, Aufgaben, Kompetenzen und Beziehungen zu anderen Stellen. Die Abgrenzung gegenüber einem so genannten Besetzungsbild liegt in der Ausführlichkeit der Darstellung.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Stellenbeschreibung)

STL

Bei der STL-Schnittstelle (Surface Tesselation Language - Beschreibung der Oberfläche durch Dreiecke oder auch Standard Triangulation Language, Herkunft unsicher) handelt es sich um eine (Quasi-)Standardschnittstelle vieler CAD-Systeme. Dieses Dateninterface dient hauptsächlich der Bereitstellung geometrischer Informationen aus dreidimensionalen Datenmodellen heraus für die Fertigung mittels generativer Fertigungsverfahren oder Rapid Prototyping-Anlagen. Die Bezeichnung Stereolithografie-Schnittstelle hat ihre Begründung in der Tatsache, dass Stereolithografie-Anlagen (SLA) die ersten kommerziell verfügbaren Anlagen waren, die eben mit dieser Geometriebeschreibung betrieben wurden.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/STL-Format)

Strategie (Strategieplanung)

Unter Strategie werden in der Wirtschaft klassisch die (meist langfristig) geplanten Verhaltensweisen der Unternehmen zur Erreichung ihrer Ziele verstanden. In diesem Sinne zeigt die Unternehmensstrategie in der Unternehmensführung, auf welche Art ein mittelfristiges (ca. 2–4 Jahre) oder langfristiges (ca. 4–8 Jahre) Unternehmensziel erreicht werden soll. Diese klassische Definition von Strategie wird heute vor allem auf Grund ihrer Annahme der Planbarkeit kritisiert. Sie hat deswegen einige Erweiterungen erfahren, wie z. B. durch Henry Mintzberg. Eine homogene Auffassung von Strategie herrscht aber in der wissenschaftlichen Literatur leider nicht vor. Im Zusammenhang mit der Unternehmensstrategie wird oft von den vorgeordneten Konzepten der Vision und des Leitbilds gesprochen. Als nachgeordnet werden Teilstrategien (z. B. Marketingstrategie, Finanzierungsstrategie etc.) und die taktische (mittelfristige) sowie die operationale (kurzfristige) Ebene angesehen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Strategie_(Wirtschaft))

Strategische Allianz

Eine strategische Allianz ist eine Partnerschaft, bei der die Handlungsfreiheit der beteiligten Unternehmen in den von der Kooperation betroffenen Bereichen maßgeblich eingeschränkt ist. Eine solche Verbindung wird von den beteiligten Unternehmen dann eingegangen, wenn ihre langfristige Existenz und ihr langfristiger Erfolg von einer Kooperation abhängen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Strategische_Allianz )

Strategische Ausrichtung

Das Maß, bis zu dem die Aktivitäten einer oder mehrerer partnerschaftlicher Organisationen einander in einer Weise ergänzen, die zu einem Wettbewerbsvorteil beitragen. Die Strategische Ausrichtung einer Organisation mit einer anderen ist oftmals ein Entscheidungsfaktor bei Akquisitionen, Diversifikationen und Veräußerungen.
(Quelle: dictionary.bnet.com/definition/strategic+fit.html )

Systemanalyse Diagramm / Prozesslandkarte / Prozessogramm

Das Prozessogramm (auch Prozesslandkarte genannt) stellt einzelne Geschäftsprozesse in ihren Wechselwirkungen und/oder zeitlichen Beziehungen untereinander grafisch dar und ist Basis für alle weiteren Optimierungen, Beschreibungen und Definitionen einer Prozessorganisation. Sie steht im Gegensatz zum Organigramm, welches die (funktionale, hierarchische, disziplinäre) Aufbauorganisation widerspiegelt
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Prozessogramm)

Tagebücher

Von eigens zu diesem Zweck gewonnenen Kunden werden Tagebücher geführt. In ihnen dokumentieren sie ihr Kaufverhalten über eine bestimmte Zeitperiode, Wochen, Monate oder auch Jahre. Dies verlangt eine gehörige Portion Disziplin. Doch hat man erst einmal eine Reihe solcher Tagebücher, so ergibt sich ein zuverlässiges Bild des Kaufverhaltens.
(Quelle: www.marketingteacher.com/Lessonstore.htm)

Technologie

Der Begriff Technologie (griechisch: technología = die Herstellungs- oder Verarbeitungslehre) bezeichnet zunächst die Lehre oder Wissenschaft von einer Technik. Im heutigen Sprachgebrauch wird der Begriff – in der Regel in Folge von Anglizismen – häufig als Synonym für Technik verwendet. Der Begriff Technik bezeichnet eine Methode, die eingesetzt wird, um ein bestimmtes Ergebnis zu erreichen. Der Begriff Technologie bezeichnet das Wissen um diese Technik („Wie funktioniert sie? Welche Erfahrungen mit ihr gibt es, welche Risiken und welche Möglichkeiten?“). Der Begriff Technologie tritt im Deutschen meist in Wortkombinationen auf, wie etwa bei Biotechnologie oder Nanotechnologie.(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Technologie)

Technologische Leistungsfähigkeit

Aktivitäten, die einem Unternehmen ermöglichen, Technologien zur Erlangung eines Wettbewerbsvorteils auszuwählen und einzusetzen.

Three-Dimensional Printing

(Dreidimensionales Drucken) ist ein Verfahren der Umwandlung eines virtuellen 3D-Modells in ein physikalisches Objekt und ist Teil der Rapid Prototyping-Technologie. 3D-Drucker drucken mehrere Layer („Druckschichten“) über einander, wodurch ein dreidimensionales Objekt entsteht. 3D-Drucker sind generell schneller, kostengünstiger und einfacher einzusetzen als andere additive Herstellungstechniken.
(Quelle (übersetzt): en.wikipedia.org/wiki/3D_printing)

TRIPS Abkommen

Das Übereinkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte am geistigen Eigentum (Österreich: Abkommen über handelsbezogene Aspekte der Rechte des Geistigen Eigentums) oder TRIPS-Abkommen (engl. Agreement on Trade-Related Aspects of Intellectual Property Rights, frz. Accord sur les aspects des droits de propriété intellectuelle qui touchent au commerce) ist eine internationale Vereinbarung auf dem Gebiet der Immaterialgüterrechte. Es legt minimale Anforderungen für nationale Rechtssysteme fest. Dies soll sicherstellen, dass die Maßnahmen und Verfahren zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums nicht selbst zu Schranken für den rechtmäßigen Handel werden.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/)

TRIZ

Ist das russische Akronym für "теория решения изобретательских задач" (Teoria reshenija izobretatjelskich zadacz), was sinngemäß übersetzt bedeutet: "Theorie des erfinderischen Problemlösens" oder "Theorie zur Lösung erfinderischer Probleme". (Quelle: de.wikipedia.org/wiki/TRIZ)

Turbidite

Turbidite sind Sedimentgesteine und bilden wichtige Reservoire für Rohstoffe, insbesondere für Öl und Gas. Ihre Ablagerung erfolgt aus gravitativ mobilisierten Sediment-Wasser Suspensionen und ist prinzipiell auf keinen Ablagerungsraum beschränkt. Typische Sedimentationsräume für Turbidite sind jedoch tiefe Seen oder Abhangbereiche tiefmariner Becken, d.h. Bereiche, die von Wellen oder erosiven Strömungen weitestgehend unbeeinflusst sind. In der Regel handelt es sich daher um die tiefste Erosionsbasis sedimentärer Systeme, wo kräftige Subsidenz stattfindet. Daraus resultieren häufig große Mächtigkeiten von Turbiditabfolgen, die in Form einzelner Turbiditsysteme gegliedert sind. Die große Akkomodation außerhalb erosiv einwirkender Prozesse führt zu einer relativ großen Vollständigkeit der Sedimentabfolge und damit zu einem hohen Informationspotential bezüglich klimatischer, tektonischer, magmatischer und sedimentärer Prozesse im Liefergebiet. Turbiditsysteme sind aus diesem Grunde nicht nur wirtschaftlich von Bedeutung, sondern sind auch erdgeschichtlich von großem Interesse.
(Quelle) WWW.geologie.uni-freiburg.de/root/people/ex/krecher/Turbidite.htm

Turbodude Community

Eine Gemeinschaft von Wissenschaftlern, die Turbidite analysieren.
(Quelle (übersetzt): en.wikipedia.org)

Umgebung

externe Bedingungen, Ressourcen, Stimuli etc. mit denen ein Objekt interagiert.

Uncertainty analysis

is closely related to sensitivity analysis. It is used to examin the reliability of Model predictions, by taking into consideration various sources of uncertainty.

Ungewissheitsanalyse

die Ungewissheitsanalyse verwendet eine Reihe von Verfahren zur Bestimmung von Modell-Vorhersagen unter Einbeziehung verschiedener Ungewissheitsquellen beim Modell-Input und -Design. Ein verwandtes Feld ist die Sensitivitätsanalyse.
Quelle (übersetzt): en.wikipedia.org/wiki/Uncertainty_analysis, abgelesen am 11.Oktober 2009

Unternehmenskultur

Organisationskultur (englisch: Organizational Culture, Corporate Culture), manchmal auch als Unternehmenskultur oder auch seltener Verwaltungskultur bezeichnet, ist ein Begriff der Organisationstheorie und beschreibt die Entstehung, Entwicklung und den Einfluss kultureller Aspekte innerhalb von Organisationen. Die Organisationskultur wirkt auf alle Bereiche des Managements (Entscheidungsfindung, Beziehungen zu Kollegen, Kunden und Lieferanten, Kommunikation usw.), jede Aktivität in einer Organisation ist durch ihre Kultur gefärbt und beeinflusst. Das Verständnis der Organisationskultur erlaubt es den Mitgliedern, ihre Ziele besser verwirklichen zu können, und den Außenstehenden, die Organisation besser zu verstehen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Unternehmenskultur)

Unternehmensstrategie

„Strategisches Management ist ein fortwährender Prozess, der die Unternehmensbeziehungen, die Geschäftsfelder und die Wettbewerber des Unternehmens, bewertet. Es setzt Ziele und gibt Strategien vor, mit deren Hilfe es sich gegen vorhandene und potenzielle Wettbewerber durchsetzen will. Jede Strategie wird jährlich oder quartalsweise neu bewertet, um festzustellen, inwieweit sie implementiert wurde, ob sie erfolgreich ist oder durch eine neue Strategie ersetzt werden muss, die den sich verändernden Gegebenheiten neuer Technologien, neuen Wettbewerbern, einer neuen ökonomischen Umgebung oder neuen sozialen, finanziellen oder politischen Herausforderungen gerecht wird.“
(Quelle: Lamb, Robert, Boyden Competitive strategic management, Englewood Cliffs, NJ: Prentice-Hall, 1984)

Ursache-Wirkung Diagramm

auch Fishbone- oder Ishikawa Diagram genannt
Ein Diagramm in der Form einer Fischgräte, das die Verbindungen zwischen den Auswirkungen und den möglichen Ursachen eines Problems herstellt.

Welthandelsorganisation

Die Welthandelsorganisation (World Trade Organization, WTO) …ist eine internationale Organisation mit Sitz in Genf, Schweiz, die sich mit der Regelung von Handels- und Wirtschaftsbeziehungen beschäftigt. Sie wurde 1995 aus dem General Agreement on Tariffs and Trade (GATT) in der Uruguay-Runde nach siebenjähriger Verhandlungszeit gegründet. Am 1. Januar 1995 nahm sie ihre Arbeit in Genf auf. Die WTO ist neben dem IWF und der Weltbank eine der zentralen internationalen Organisationen für wirtschaftlichen Fortschritt mit globaler Reichweite. Sie ist eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/World_Trade_Organization)

Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO)

Die Weltorganisation für geistiges Eigentum (engl. World Intellectual Property Organization…) wurde 1967 mit dem Ziel gegründet, Rechte an immateriellen Gütern weltweit zu fördern. 1974 wurde die WIPO Teilorganisation der Vereinten Nationen. Die WIPO ist Ausgangspunkt des Zusammenarbeitsvertrags (PCT) von 1970, des WIPO-Urheberrechtsvertrags von 1996 und des Patentgesetzvertrags (engl. Patent Law Treaty) von 2000.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Weltorganisation_f%C3%BCr_geistiges_Eigentum )

Wiederverwertbarkeit

Wiederverwertbarkeit ist die Eigenschaft eines Produktes, deren Voraussetzung in der Trennbarkeit von anderem Abfall und der Möglichkeit der Neuverwendung als funktionales Teil oder als Rohstoff besteht.
(Quelle (übersetzt): titan.fsb.hr/~tfiletin/pdf/strasbourg_pintaricfiletin.pdf, Download vom: 26. Dezember 2008)

Wissen

Wissen (von althochdeutsch wizzan; zur indogermanischen Perfektform *woida, „ich habe gesehen,“ somit auch „ich weiß“; von der indogermanischen. Wurzel *weid- leiten sich auch lateinisch videre, „sehen“ und Sanskrit veda, „Wissen“ ab) wird häufig unscharf als wahre, gerechtfertigte Meinung bestimmt. Es gibt aber auch weitere Definitionen.
Eine derartige Definition ermöglicht die Unterscheidung zwischen dem Begriff des Wissens und verwandten Begriffen wie „Überzeugung“, „Glauben“ und allgemeiner „Meinung“. Sie entspricht zudem weitgehend dem alltäglichen Verständnis von Wissen als „Kenntnis von etwas haben“. Dennoch besteht in der Philosophie keine Einigkeit über die korrekte Bestimmung des Wissensbegriffs. Zumeist wird davon ausgegangen, dass wahre, gerechtfertigte Meinung nicht ausreichend für Wissen ist. Zudem hat sich ein alternativer Sprachgebrauch etabliert, in dem „Wissen“ als vernetzte Information verstanden wird. Entsprechend dieser Definition werden aus Informationen Wissensinhalte, wenn sie in einem Kontext stehen, der eine angemessene Informationsnutzung möglich macht... Eine entsprechende Begriffsverwendung hat sich nicht nur in der Informatik, sondern auch in der Psychologie, der Pädagogik und den Sozialwissenschaften durchgesetzt.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wissen)

Wissenslandkarten

synonym dazu auch als Wissenskarten (Knowledge Maps) bezeichnet, sind eine grafische Form der Darstellung von Wissen in Organisationen. Als Wissenslandkarten werden im Wissensmanagement grafische Verzeichnisse von Wissensträgern, Wissensbeständen, Wissensquellen, Wissensentwicklung, Wissensstrukturen oder Wissensanwendungen bezeichnet. Sie dienen vor allem der Identifikation von Wissen in Unternehmen um Arbeitsabläufe effektiver und effizienter zu gestalten und referenzieren auf Expertenwissen, Teamwissen, Wissensentwicklungsstationen sowie organisationale Fähigkeiten und Abläufe. Bei dieser Methode wird lediglich der Verweis auf das verankerte Wissen geliefert und nicht das Wissen selbst dort abgelegt. Wissenslandkarten werden vermehrt bei großen oder komplex aufgebauten Unternehmen und Organisationen eingesetzt, in denen sich die Mitarbeiter untereinander nur begrenzt kennen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wissenslandkarte)

Wissensmanagement

beschäftigt sich mit den Möglichkeiten, auf die Wissensbasis eines Unternehmens Einfluss zu nehmen. Unter der Wissensbasis eines Unternehmens werden alle Daten und Informationen, alles Wissen und alle Fähigkeiten verstanden, die diese Organisation zur Lösung ihrer vielfältigen Aufgaben benötigt. Dabei sollen individuelles Wissen und Fähigkeiten (Humankapital) systematisch auf unterschiedlichen Ebenen der Organisationsstruktur verankert werden. Wissensmanagement kann daher als intervenierendes Handeln verstanden werden, das auf den Theorien der Organisationslehre und des organisationalen Lernens beruht und diese systematisch in die Praxis überführen will.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wissensmanagement)

Wissensmanagement

(englisch knowledge management) ist ein zusammenfassender Begriff für alle Managementaufgaben, die auf den bestmöglichen Umgang mit Wissen abzielen. Beiträge zum Wissensmanagement – theoretischer wie praktisch-anwendungsorientierter Art – werden in vielen Disziplinen entwickelt, insbesondere in der Wirtschaftsinformatik, der Betriebswirtschaftslehre, der Informatik, der Sozialwissenschaft oder der Informationswissenschaft.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Wissensmanagement)

Zusammenarbeitsvertrag (PCT)

Der Vertrag über die Internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens, kurz Zusammenarbeitsvertrag oder PCT (nach dem engl. Patent Cooperation Treaty), ist ein internationaler Vertrag. Durch diesen Vertrag bilden seine Vertragsstaaten einen Sonderverband gemäß der Pariser Verbandsübereinkunft zum Schutz des gewerblichen Eigentums (PVÜ). Der PCT ermöglicht es Verbandsangehörigen, d.h. natürlichen oder juristischen Personen, die entweder Angehörige eines Vertragsstaat sind oder ihren Sitz in einem Vertragsstaat haben, durch Einreichen einer einzigen Patentanmeldung bei dem Internationalen Büro der WIPO oder einem anderen zugelassenen Amt (z.B. Deutsches Patentamt oder Europäisches Patentamt) für alle Vertragsstaaten des PCT ein Patent zu beantragen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Patent_Cooperation_Treaty)