4.1.7 GLOSSAR

Kreativität bezeichnet die Fähigkeit, neue Problemstellungen durch die Anwendung erworbener Fähigkeiten zu lösen. Eine einfache aber implikationsreiche Definition stammt von Holm-Hadulla (2010): Kreativität besteht in einer Neukombination von Informationen. Dies bedeutet, dass kreative Neuerungen nur möglich sind, wenn Wissen und Können (Informationen) bereits vorhanden sind. Die Anwendung erworbener Fähigkeiten auf ein neues Problem wird als kreativer Prozess bezeichnet. In jüngerer Vergangenheit wurde diese Fähigkeit vermehrt zum Gegenstand des Interesses von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Erforschung kreativer Prozesse und ihre Beherrschbarkeit und Berechenbarkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kreativit%C3%A4t)

Kreatives Produkt: etwas Neues, Originales.
(Quelle: InnoSupport: Supporting Innovation in SMEs. 4.1 Foundations of Generating Ideas)

Kreative Umgebung: Klima oder Kontext, in dem der Kreativitätsprozess stattfindet. (Source: InnoSupport: Supporting Innovation in SMEs. 4.1 Foundations of Generating Ideas)

Fluss ist das mentale Stadium, in dem jemand vollständig in eine Aktivität eingetaucht ist, in einem Gefühl energetischer Konzentration, vollen Einsatzes und des Erfolgs der Aktivität. Vorgeschlagen von Mihály Csíkszentmihályi, wird auf das Konzept der ie im Zusammenhang mit zahlreichen Gebieten verwiesen.

Innere/Intrinsische Motivation bezieht sich auf eine Motivation, die von Interesse oder dem Genuss der Aufgabe selbst angetrieben wird und existiert beim Individuum, so dass keinerlei Druck von außen erforderlich ist. Intrinsische Motivation wird seit den frühen 1970er Jahren von  Sozial- und Erziehungspsychologen studiert. Die Forschungen haben ergeben, dass sie üblicherweise mit hohem Bildungsgrad und Vergnügen bei den Lernenden assoziiert wird. Erklärungen der intrinsischen Motivation finden sich im Zusammenhang mit Fritz Heiders Attributionstheorie, Banduras Arbeit über Selbstwirksamkeit und Deci und Ryans Kognitive Evaluationstheorie (siehe self-determination theory).