5.1.9 GLOSSAR

Risikoanalyse -

Risikoanalyse ist in der Betriebswirtschaftslehre die Abschätzung der Kosten möglicherweise eintretender Risiken zwecks Risikomanagement und Ermittlung der Höhe kalkulatorischer Wagniskosten; allgemeiner interpretiert ein systematisches Verfahren, um Risiken umfassender zu bewerten, komplexe Zusammenhänge transparent zu machen und Ungewissheiten oder Wissenslücken anzusprechen.
Sie lässt sich in drei Teilschritte untergliedern:

Risikoidentifizierung – mit welchen Risiken ist mein Unternehmen konfrontiert

Risikobewertung – welche Risiken treten mit welcher Wahrscheinlichkeit ein;

Risikoanalyse im engeren Sinne

Risikomanagement – Ursachenidentifikation, Maßnahmenplanung

eine statistische Datenanalyse: Es werden die in den verschiedenen Jahren (sogenannte Produktionsjahre) neu abgeschlossenen Verträge (sogenannte Produktion) in Segmente unterteilt. Innerhalb jedes Segments und pro Produktionsjahre werden die in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Verträge ermittelt. Die Segmente, bei denen für viele Produktionsjahre der jeweilige Anteil an in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Verträgen in Prozent höher ist als der Anteil in den Produktionsjahren, werden als riskant betrachtet. Es sei darauf aufmerksam gemacht, dass zum einen die Anzahl Verträge ein hinreichend großes Volumen erreichen muss und zum anderen, dass das Ergebnis der Analyse immer nach inhaltlicher Stichhaltigkeit überprüft werden muss, um eine sachlich begründete Aussage zu liefern. Insbesondere ist die Frage zu beantworten, ob die erkannten Zusammenhänge auch in der Zukunft stabil bleiben. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Risikoanalyse, gelesen am 16. Juni 2009

Kriterium Ein Kriterium (gr. κριτήριον, „Gerichtshof; Rechtssache; Richtmaß“) ist ein Merkmal, das bei einer Auswahl zwischen Personen oder Objekten (Gegenständen, Eigenschaften, Themen, usw.) relevant für die Entscheidung ist. In der Entscheidungstheorie werden Methoden wie z.B. die einfache Nutzwertanalyse (NWA) oder der präzisere Analytic Hierarchy Process (AHP) angewandt, wo Kriterien im Sinne von Gesichtspunkten und Alternativen im Sinne von Lösungsvorschlägen dargestellt, verglichen und bewertet werden, um die optimale Lösung zu einer Entscheidung oder Problemstellung zu finden. , Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Kriterium, gelesen am 16. Juni 2009

Gewichteter Mittelwert
Gewichtete Mittelwerte entstehen, wenn man den einzelnen Werten unterschiedliche Gewichte, mit denen sie in das Gesamtmittel einfließen, zuordnet; zum Beispiel wenn bei einer Prüfung mündliche und schriftliche Leistung unterschiedlich stark in die Gesamtnote einfließen. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gewichteter_Mittelwert#Gewichtete_Mittel, gelesen am 16. Juni 2009

Sensitivitätsanalyse (Sensibilitätsanalyse) Bei einer Sensitivitätsanalyse findet eine Grenzbetrachtung der Ergebnisse statt. Dabei wird jeweils c.p. ein Parameter (oder auch mehrere Parameter gemeinsam) verändert. Es wird geprüft, ab welchem Zeitpunkt der Zielwert erstmalig unter- bzw. überschritten wird (z.B. die Opportunität). In der Sensitivitätsanalyse (= „Empfindlichkeitsanalyse“) wird der Einfluss von Inputfaktoren (einzeln oder gemeinsam) auf bestimmte Ergebnisgrößen untersucht. Die Analyse kann mathematisch durch das Analysieren von Modellgleichungen erfolgen oder auch durch die Verwendung von variierten einzelnen Inputfaktoren (Iterationsverfahren) und damit den Vergleich der Ergebnisse mit dem Ergebnis des Standardinputs. Inputfaktoren können z.B. Preise und Kosten sein und Ergebnisgrößen sind möglicherweise Mengen, der Break-even-Punkt (Gewinnschwelle) usw. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sensibilit%C3%A4tsanalyse , gelesen am 11. Oktober 2009

Ungewissheitsanalyse… die Ungewissheitsanalyse verwendet eine Reihe von Verfahren zur Bestimmung von Modell-Vorhersagen unter Einbeziehung verschiedener Ungewissheitsquellen beim Modell-Input und -Design. Ein verwandtes Feld ist die Sensitivitätsanalyse.
Quelle (übersetzt): http://en.wikipedia.org/wiki/Uncertainty_analysis, abgelesen am 11.Oktober 2009

Operations Research
Die Ablauf- und Planungsforschung (engl. Operations Research, auch operational research, kurz OR), auch mathematische Entscheidungsvorbereitung oder Unternehmensforschung ist ein Teilgebiet der Angewandten Mathematik, das sich mit der Optimierung bestimmter Prozesse oder Verfahren beschäftigt., source: http://en.wikipedia.org/wiki/Operational_Analysis, gelesen am 16. Juni 2009

Spieltheorie Die Spieltheorie ist ein Teilgebiet der Mathematik, das sich damit befasst, Systeme mit mehreren Akteuren (Spieler, Agenten) zu analysieren. Die Spieltheorie versucht dabei unter anderem, das rationale Entscheidungsverhalten in sozialen Konfliktsituationen abzuleiten. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Spieltheorie, gelesen am 16. Juni 2009