6.3.9 GLOSSAR

Computer Aided Design (CAD)
Der Begriff Rechnerunterstützte Konstruktion oder englisch Computer Aided Design (CAD) bezeichnet das Erstellen von Konstruktionsunterlagen für mechanische, elektrische oder elektronische Erzeugnisse mit Hilfe von spezieller Software, zum Beispiel im Anlagenbau, Maschinenbau, Autobau, Flugzeugbau, Schiffbau, in der Zahnmedizin (CEREC) und auch in der Architektur, im Bauwesen sowie im Modedesign.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Computer_Aided_Design)

Computerized Numerical Control (CNC)
übersetzt „Computerisierte Numerische Steuerung“, ist eine elektronische Methode zur Steuerung und Regelung von Werkzeugmaschinen (CNC-Maschinen), bzw. der dafür eingesetzten Geräte (Controller, Computer).
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Computerized_Numerical_Control)

Prototyp
In der Technik stellt ein Prototyp … ein für die jeweiligen Zwecke funktionsfähiges, oft aber auch vereinfachtes Versuchsmodell eines geplanten Produktes oder Bauteils dar. Es kann dabei nur rein äußerlich oder auch technisch dem Endprodukt entsprechen. Ein Prototyp dient oft als Vorbereitung einer Serienproduktion, kann aber auch als Einzelstück geplant sein, dass nur ein bestimmtes Konzept illustrieren soll. Da bei der Herstellung von Prototypen noch nicht die rationellen Fertigungsmöglichkeiten einer Massenproduktion zur Verfügung stehen, sind diese oft deutlich teurer als die späteren Serienmodelle. Prototypen müssen nicht unbedingt aus materiellen Objekten bestehen – ein Prototyp kann beispielsweise auch eine einfache Implementierung einer Software (siehe Prototyp in der Softwareentwicklung) oder ein dreidimensionales CAD-Modell sein.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Prototyp)

Rapid Prototyping
(deutsch schneller Prototypenbau) ist ein Verfahren zur schnellen Herstellung von Musterbauteilen ausgehend von Konstruktionsdaten. Rapid Prototyping-Verfahren sind somit Fertigungsverfahren, die das Ziel haben, vorhandene CAD-Daten möglichst ohne manuelle Umwege oder Formen direkt und schnell in Werkstücke umzusetzen. Die für diese Verfahrensgruppe relevante Datenschnittstelle ist das STL-Format. Die unter dem Begriff des Rapid Prototyping seit den achtziger Jahren des letzten Jahrhunderts bekannt gewordenen Verfahren sind in der Regel Urformverfahren, die das Werkstück schichtweise aus formlosem oder formneutralem Material unter Nutzung physikalischer und/oder chemischer Effekte aufbauen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Rapid_Prototyping)

Three-Dimensional Printing (Dreidimensionales Drucken)
ist ein Verfahren der Umwandlung eines virtuellen 3D-Modells in ein physikalisches Objekt und ist Teil der Rapid Prototyping-Technologie. 3D-Drucker drucken mehrere Layer („Druckschichten“) über einander, wodurch ein dreidimensionales Objekt entsteht. 3D-Drucker sind generell schneller, kostengünstiger und einfacher einzusetzen als andere additive Herstellungstechniken.
(Quelle (übersetzt): http://en.wikipedia.org/wiki/3D_printing)

Non-Prototyping Applikationen:
Eine neue Art Software, auch als „Applikation Definition Software“ bezeichnet, ermöglicht die schnelle Produktion relativ einfacher, animierter Simulationen von noch zu entwickelnden Computerprogrammen, ohne dass dazu Programmcode geschrieben werden müsste. Applikation Simulation Software gestattet sowohl dem Techniker als auch dem Nicht-Techniker Umgang, Test und Aussagen über die Funktionalität des simulierten Programms, und sie liefert Berichte in Form von Annotationen, Screenshots und Schemata.
(Quelle (übersetzt): http://en.wikipedia.org/wiki/Software_prototyping)

Solid Free-Form Fabrication (SFF)
umfasst eine Reihe von Techniken zur Herstellung fester Objekte durch sequentielle Lieferung von Energie und/oder Materialien an spezifische Orte im Raum zur Herstellung der Objekte.
(Quelle (übersetzt): http://en.wikipedia.org/wiki/Solid_freeform_fabrication)

Computer Aided Manufacturing (CAM)
steht für rechnerunterstützte Fertigung. CAM bezieht sich dabei auf die direkte Steuerung von Produktionsanlagen sowie der unterstützenden Transport- und Lagersysteme. CAM ist ein wesentlicher Bestandteil der computerintegrierten Produktion (Computer Integrated Manufacturing, CIM).
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Computer_Aided_Manufacturing)

Layered Manufacturing
ist eine Technologie, die es ermöglicht, physische Prototypen von dreidimensionalen Modellen direkt aus ihrer digitalen Repräsentation heraus zu erstellen, als Stapel zweidimensionaler Schichten.
(Quelle (übersetzt): http://portal.acm.org/citation.cfm?id=1210589)

STL
Bei der STL-Schnittstelle (Surface Tesselation Language - Beschreibung der Oberfläche durch Dreiecke oder auch Standard Triangulation Language, Herkunft unsicher) handelt es sich um eine (Quasi-)Standardschnittstelle vieler CAD-Systeme. Dieses Dateninterface dient hauptsächlich der Bereitstellung geometrischer Informationen aus dreidimensionalen Datenmodellen heraus für die Fertigung mittels generativer Fertigungsverfahren oder Rapid Prototyping-Anlagen. Die Bezeichnung Stereolithografie-Schnittstelle hat ihre Begründung in der Tatsache, dass Stereolithografie-Anlagen (SLA) die ersten kommerziell verfügbaren Anlagen waren, die eben mit dieser Geometriebeschreibung betrieben wurden.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/STL-Format)