6.4.8 GLOSSAR

Project Portfolio Management (PPM)
Das Projektportfoliomanagement ist eine Teilaufgabe des Multiprojektmanagement. Wesentliches Ziel des Projektportfoliomanagements ist es, die richtigen Projekte zu finden bzw. auszuwählen. Diese Projekte bilden dann das Projektportfolio. Somit zielt das Projektportfoliomanagement vor allem auf eine höhere Effektivität der Projektwirtschaft, während beim Projektmanagement im Allgemeinen vor allem die effiziente Umsetzung von Projekten im Vordergrund steht. Während das Projektmanagement von Einzelprojekten oder Programmen (siehe Programmmanagement) mit dem Abschluss der Projekte endet (Lebenswegorientierung), handelt es sich beim Projektportfoliomanagement um eine permanente Aufgabe, die zyklisch wiederholt wird.
Eine Definition des Projektportfoliomanagements liefert Jenny: „Das Projektportfoliomanagement führt alle Projekte einer Führungseinheit. Dazu gehören alle Aufgaben, welche für das Priorisieren, das Koordinieren, das Kontrollieren und das Unterstützen der anstehenden und laufenden Projekte und der notwendigen Ressourcen aus Projektportfolio-Sicht notwendig sind.“ (Jenny, Bruno SPOL AG: Projektmanagement: Das Wissen für eine erfolgreiche Karriere, Zürich 2003, S. 195)
Etwas allgemeiner betrachtet kann man unter Projektportfoliomanagement die permanente Planung, Priorisierung, übergreifende Steuerung und Überwachung aller Projekte einer Organisation oder eines abgeschlossenen Teilbereichs einer Organisation verstehen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Projektportfoliomanagement)

Produktionsprozess-Management
Das Produktionsprozess-Management umfasst mehrere Technologien und Methoden, die in der Produktion angewendet werden; ERP/MRP definiert, wann etwas zu produzieren ist, das Produktionsprozess-Management definiert, wie es zu produzieren ist.
(Quelle: (übersetzt) http://en.wikipedia.org/wiki/Manufacturing_Process_Management)

Dokumenten Management System (DMS)
Die Abkürzung DMS steht für Dokumenten-Management-System und wird in einem erweiterten Sinn als Branchenbezeichnung verwendet. Im Amerikanischen steht „Document Management“ dagegen begrifflich eingeschränkter für die Verwaltung von Dateien mit Checkin/Checkout, Versionierung und anderen Funktionen. Inzwischen gilt Dokumentenmanagement als eine Komponente des übergreifenden ECM Enterprise Content Management.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dokumentenmanagement)

Materialstückliste
Eine Materialstückliste ist eine strukturierte Anordnung von Teilen oder Baugruppen, die zur Herstellung eines anderen Teiles benötigt werden. Eine Stückliste ordnet die Teile eines Systems nach deren strukturellen Eigenschaften. Die Funktion der Teile interessiert nicht. Stücklisteninformationen gehören zu den wichtigsten Datenstrukturen, die Fertigungsunternehmen vorhalten müssen: Sie dienen letztlich dazu, die richtigen Materialien zu bestellen (siehe Bedarfsermittlung) und/oder dem Lager zu entnehmen, wenn ein bestimmtes Produkt gefertigt werden soll. In der Serienfertigung, in der Prozesskostenrechnung und anderen Steuersystemen werden Stücklisten zur retrograden Ist-Verbrauchsermittlung eingesetzt. Mittels Stückliste wird die Vollständigkeit eines in Einzelteilen gelieferten Systems überprüfbar.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%BCckliste)