6.1.8 GLOSSAR

Stage-Gate™ Prozess
Das Stage-Gate-Modell wurde von Robert Cooper entwickelt um Innovations- und Entwicklungsprozesse maßgeblich zu optimieren. Das Modell verfolgt hierbei eine Reihe von Zielsetzungen, welche im Rahmen der bisherigen Entwicklungsprozesse entweder keine oder lediglich eine suboptimale Berücksichtigung fanden. So bestehen die Ziele in:
Qualitätsverbesserung der Prozessdurchführung
Schärfere Fokussierung und bessere Prioritätssetzung
Parallele Prozessabwicklung mit hohem Tempo
Einsatz eines bereichsübergreifenden Teams
Expliziter Einbezug von Marktorientierung und Marktbeurteilung
Detaillierte Informationsgewinnung und Prognosen im Entwicklungsvorfeld
Kreieren von Produkten mit Wettbewerbsvorteilen
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Stage-Gate-Modell)

Stadium (Stage)
Eine Reihe gleichzeitig erledigter Aufgaben mit vorgegebener Art und Weise der Ergebnisse innerhalb des Produktentwicklungsprozesses.

Kontrollpunkt (Gate)
Entscheidungspunkt, oft ein Meeting, in dem eine Managemententscheidung getroffen wird, aufgrund der das Produktentwicklungsprojekt entweder in das nächste Stadium geht oder zur Verbesserung der Ergebnisse dasselbe Stadium erneut durchläuft oder das Projekt gestoppt wird. Die Zahl der Kontrollpunkte hängt vom Projekt und vom Unternehmen ab.

Gatekeeper (Torhüter)
Die leitenden Angestellten, die im Stage-Gate Prozess beratende Funktion haben, Entscheidungen treffen und Ressourcen zuweisen. Sie verwenden festgelegte Kriterien und Maßstäbe, um das Produktentwicklungsprojekt an jedem Kontrollpunkt zu überprüfen. Diese multifunktionale Gruppe ist vorwiegend bei den Kontrollpunkt-Meetings sichtbar.

CAD
Der Begriff „Rechnerunterstützte Konstruktion“ oder englisch „Computer Aided Design“ (CAD) bezeichnet das Erstellen von Konstruktionsunterlagen für mechanische, elektrische oder elektronische Erzeugnisse mit Hilfe von spezieller Software, zum Beispiel im Anlagenbau, Maschinenbau, Autobau, Flugzeugbau, Schiffbau, in der Zahnmedizin (CEREC) und auch in der Architektur, im Bauwesen sowie im Modedesign. Mit modernen 3D-CAD-Programmen werden zunächst dreidimensionale Volumenmodelle erstellt. Daraus können zwei- oder dreidimensionale Zeichnungen und bewegte Visualisierungen der Objekte abgeleitet werden. Darüber hinaus lassen sich Bauteileigenschaften wie z.B. Volumen, Gewicht, Schwerpunkt und Trägheitsmomente berechnen.
(Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Computer_Aided_Design)