9.1.8 GLOSSAR

Akzeptanz
Grenze, bis zu der Verbraucher und andere in der Wertschöpfungskette bereit sind, zu konsumieren oder ein Produkt oder eine Dienstleistung zu verkaufen.
(Quelle: Jamie Anderson; Costas Markides, 2007, „Strategic Innovation at the Base of the Pyramid“)


Boston Matrix
Ein bekanntes Werkzeug unter Marketingexperten. Es wurde von der gleichnamigen U.S amerikanischen Unternehmensberatung entwickelt und bezeichnet ein Verfahren zur Produktportfolio-Planung. Es hat zwei zu beobachtende Aspekte, den relativen Marktanteil (relativ zu Ihren Wettbewerbern) und das Marktwachstum. Sie nehmen jedes einzelne Ihrer Produkte und platzieren es in der Matrix. Wenn Sie das mit jedem Produkt getan haben, machen Sie dasselbe mit den Produkten Ihrer Konkurrenten. Auf diese Weise erhalten Sie die relativen Marktanteile. Das Verfahren ist in vieler Hinsicht vereinfachend und die Matrix hat somit verständlicherweise Restriktionen.
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Quelle: http://www.marketingteacher.com/Lessonstore.htm#marketing_strategy)

Tagebücher
Von eigens zu diesem Zweck gewonnenen Kunden werden Tagebücher geführt. In ihnen dokumentieren sie ihr Kaufverhalten über eine bestimmte Zeitperiode, Wochen, Monate oder auch Jahre. Dies verlangt eine gehörige Portion Disziplin. Doch hat man erst einmal eine Reihe solcher Tagebücher, so ergibt sich ein zuverlässiges Bild des Kaufverhaltens.
(Quelle: http://www.marketingteacher.com/Lessonstore.htm#marketing_strategy)

Horizontale Kooperation oder Coopetition
Die Notwendigkeit, Wettbewerber in die Entwicklung einer Marketing Strategie für die Innovation einzubeziehen.

Produktlebenszyklus
Er basiert auf dem biologischen Lebenszyklus: Ein Saatkorn wird gepflanzt (Einführung); es beginnt zu wachsen (Wachstum); es treibt Blätter aus und schlägt Wurzeln, wenn es erwachsen wird (Reife); nach einer langen Periode des Erwachsenseins schrumpft die Pflanze und stirbt ab (Niedergang).
(Quelle: http://www.marketingteacher.com/Lessonstore.htm#marketing_strategy)

Kundenmeinung
Testimonial (lat. testimonium = Zeugnis, Zeugenaussage, Beweis) ist ein Begriff aus der Werbung und bezeichnet die konkrete Fürsprache für ein Produkt oder eine Dienstleistung durch Personen, die sich als überzeugte Nutzer des Produkts oder der Dienstleistung ausgeben.
Fürsprecher sind reale Kunden bzw. Schauspieler in Kunden-Rollen, die Affinität zur Zielgruppe zeigen, aber auch Prominente, deren Beliebtheit genutzt wird. Beide Faktoren dienen der Vertrauensbildung und der Schaffung von Glaubwürdigkeit, die beim Testimonial wichtiger sind als die Bewerbung konkreter Merkmale oder Leistungen. Das Testimonial findet unterschiedlich Anwendung, es verhilft austauschbaren Konsumartikeln zu mehr Seriosität oder weckt Interesse für abstrakte Produkte und komplizierte Sachverhalte.
Testimonials können in Presse, Funk oder Fernsehen platziert sein. Formale Vorgaben existieren nicht, da das Bekenntnis zum Produkt aber die zentrale Aussage ist, wird oft eine Interview-Situation gewählt.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Testimonial)