11.4.7 GLOSSAR

Community Of Practice
Eine COP ist eine Gruppe von Menschen, die eine Angelegenheit, die sie gemeinsam betrifft, leidenschaftlich verfolgt und dabei durch regelmäßige Interaktionen lernt, wie man diese Angelegenheit noch besser verfolgen kann. Eine weitere kurze Definition stammt von Chris Kimble, der sagt, COPs „erzeugen eine Umgebung, in der nachhaltiges Wissen durch Interaktion mit anderen erzeugt und weiter entwickelt wird“.
(Quelle: http://www.12manage.com/description_tacit_knowledge.html )

Analyse industrieller Ökosysteme
Es handelt sich hier um die Analyse eines Netzwerks miteinander verbundener Unternehmenseinheiten (Lieferanten, Einzelhändler, Großhändler etc.) die zeigt, wie Entscheidungen oder Aktionen, die von einer Entität durchgeführt werden, alle anderen verbundenen Entitäten beeinflusst, sowohl innerhalb als außerhalb von Unternehmen.

Wissensmanagement
(englisch knowledge management) ist ein zusammenfassender Begriff für alle Managementaufgaben, die auf den bestmöglichen Umgang mit Wissen abzielen. Beiträge zum Wissensmanagement – theoretischer wie praktisch-anwendungsorientierter Art – werden in vielen Disziplinen entwickelt, insbesondere in der Wirtschaftsinformatik, der Betriebswirtschaftslehre, der Informatik, der Sozialwissenschaft oder der Informationswissenschaft.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensmanagement)

Wissenslandkarten
synonym dazu auch als Wissenskarten (Knowledge Maps) bezeichnet, sind eine grafische Form der Darstellung von Wissen in Organisationen. Als Wissenslandkarten werden im Wissensmanagement grafische Verzeichnisse von Wissensträgern, Wissensbeständen, Wissensquellen, Wissensentwicklung, Wissensstrukturen oder Wissensanwendungen bezeichnet. Sie dienen vor allem der Identifikation von Wissen in Unternehmen um Arbeitsabläufe effektiver und effizienter zu gestalten und referenzieren auf Expertenwissen, Teamwissen, Wissensentwicklungsstationen sowie organisationale Fähigkeiten und Abläufe. Bei dieser Methode wird lediglich der Verweis auf das verankerte Wissen geliefert und nicht das Wissen selbst dort abgelegt. Wissenslandkarten werden vermehrt bei großen oder komplex aufgebauten Unternehmen und Organisationen eingesetzt, in denen sich die Mitarbeiter untereinander nur begrenzt kennen.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenslandkarte)


Sozialkapital
Mit dem soziologischen Begriff Soziales Kapital bezeichnet Pierre Bourdieu (1983) die Gesamtheit der aktuellen und potenziellen Ressourcen, die mit der Teilhabe am Netz sozialer Beziehungen gegenseitigen Kennens und Anerkennens verbunden sein können. Im Gegensatz zum Humankapital bezieht sich das soziale Kapital nicht auf natürliche Personen an sich, sondern auf die Beziehungen zwischen ihnen. Soziales Kapital bietet für die Individuen einen Zugang zu den Ressourcen des sozialen und gesellschaftlichen Lebens wie Unterstützung, Hilfeleistung, Anerkennung, Wissen und Verbindungen bis hin zum Finden von Arbeits- und Ausbildungsplätzen. Es produziert und reproduziert sich auch über Tauschbeziehungen, wie gegenseitige Geschenke, Gefälligkeiten, Besuche und Ähnliches.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialkapital)

Soziales Netzwerk
Ein Soziales Netzwerk in der Betriebswirtschaftslehre ist eine gezielte, gewollte lose Form der Organisiertheit in Form von zielbezogenen Organisationen, wie informelle Zusammenschlüsse und Verbände, von Menschen die durch das Netzwerk einen Vorteil erfahren oder sich erhoffen. (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Netzwerk_(Betriebswirtschaftslehre )

Implizites Wissen Tacit Knowledge
oder Stilles Wissen (vom englischen tacit knowledge), auch Alltagswissen, bezeichnet nicht formalisiertes Wissen, also solche Kenntnisse oder Fähigkeiten, die nicht explizit formuliert sind und sich möglicherweise auch nicht erklären, sondern nur zeigen lassen (Deiktische Definition). Der Betreffende kann praktisch zeigen, was er weiß, das solcherart Gekonnte aber nicht verbalisieren. Ein klassisches Beispiel dafür ist die Fähigkeit, am Fahrrad das Gleichgewicht zu halten. Wer das vermag, kennt – aber eben nur implizit – eine komplexe physikalische Regel, die Neigungswinkel, aktuelle Geschwindigkeit und Lenkeinschlag berücksichtigt.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Implizites_Wissen)